Abendliches Ritual kurz halten

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Abendliches Ritual kurz halten

Eigentlich ist es simpel und einfach, doch noch lange nicht in allen Familien die Regel. Ein abendliches Ritual soll den Kindern zeigen, dass es Zeit zum Einschlafen ist. Die tägliche Routine vom gemeinsamen Abendessen, Ausziehen, Waschen oder Baden, Zähneputzen sollen stehts im gleichen Ablauf und zur gleichen Zeit erfolgen. So kann der Tag gemeinsam langsam ausklingen.
Ein besonders intensiver und positiver Kontakt in den letzten Minuten vor dem Schlafengehen bestärkt das Kind in dem Gefühl der Geborgenheit. Um sich sicher und zufrieden zu fühlen, gehört aber auch dazu, dass ihm klare Grenzen gesetzt werden und man sich nicht zum Spielball seiner Launen und Forderungen machen lässt. Darum ist es wichtig, dass die Eltern ein Abendritual regelmässig und vor allem eindeutig beenden. Das heisst, wenn die Geschichte zu Ende ist, das Buch zuklappen, das Kind zudecken, Licht ausschalten und nach dem Gutenachtkuss das Zimmer verlassen.
Es ist sinnvoll, die Schlafenszeiten bewusst zu strukturieren, auch hier klare Regeln zu setzen. Wenn nötig sogar den Mittagsschlaf begrenzen bzw. ganz zu streichen. Oft ist eine Mittagsruhe, wo das Kind für sich im Zimmer etwas spielen kann, ein Büechli anschaut, Musik hört usw. für alle ausreichend, um neu Energie zu tanken und etwas abzuschalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Hilfsmittel diese Ruhezeit mit dem Kind zu trainieren. Spezielle Lichtwecker, Eieruhren oder Sanduhren können für das Kind hilfreich sein, zu erkennen wie lange die Pause noch dauert und Mami nicht gestört werden will.