Gehen lernen mit der Gehschulelesenswert!

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Gehen lernen mit der Gehschule

Beginnt ein Baby erst zu krabbeln, dann erhöhen sich zusehends sein Aktionsradius und damit auch die Verletzungsgefahr. Leider ist es im Alltag nicht immer möglich, ein Auge auf sein Kind zu haben. Der Grund, warum viele Eltern die Anschaffung einer Gehschule favorisieren.

Über Gehschulen

Gehschulen für Kinder gibt es in verschiedenen Grössen, je nach Körpergrösse des Kindes. Empfohlen wird grundsätzlich ein nicht zu grosses Modell, damit das Kind selbst nicht zu viel Bewegungsfreiheit hat. Besonders praktisch sind Gehschulen, die sich verstellen und somit ideal auf die Körpergrösse des Kindes einstellen lassen.

Praktisch sind Modelle, die sich zusammenklappen lassen. Sie können bei Nichtgebrauch schnell verstaut oder auch unterwegs mitgenommen werden. Einige Modelle erfüllen zudem noch die Funktion eines Reisebettes und eignen sich besonders gut für den nächsten Urlaub.

Gute Gründe für eine Gehschule

Es klingelt an der Tür und schon lässt man sein Kind einen Moment lang unbeobachtet. Auch bei den täglichen Hausarbeiten können die Augen der Eltern nicht ständig auf ihren Nachwuchs gerichtet sein. Das sind Momente, in denen das Kind möglichen Gefahren hilflos ausgeliefert ist. Befindet sich das Kind jedoch zu dieser Zeit in seiner Gehschule, ist es garantiert in Sicherheit. Da eine Gehschule sehr bequem gebaut und in der Regel gut gepolstert ist, wird das Kind den Aufenthalt in ihr durchaus geniessen. Ein zusätzlich weicher Untergrund sorgt dafür, dass die Gehschaukel auch schnell zum Lager für das Nickerchen zwischendurch wird. Ihren eigentlichen Zweck erfüllt die Gehschule, sobald das Kind beginnt, sich aufzurichten. Dann kann es sich in der Gehschule völlig gefahrenlos hochhangeln und sich den ersten Schritten nähern.

Was spricht gegen die Gehschule?

Nicht jedes Kind wird sich in der Gehschule wohl fühlen. Manche Kinder fühlen sich regelrecht eingesperrt oder von den Eltern abgeschoben. Entsprechend gross ist der Tumult, wenn das Kind in seine Gehschule soll. Hilfreich können hier mitunter besonders grosse Gehschulen sein.

Naturgemäss können die Kinder in der Gehschule ihrem gesamten Bewegungsdrang nicht nachkommen. Es herrscht in Folge schnell Langeweile, selbst wenn die Schule mit jeder Menge Spielsachen ausgestattet ist.

Die Gehschule ist zwar für Kinder sicher, kann aber für Eltern gefährlich sein. Hebt man sein Kind mit der falschen Haltung in die Schule, kann es durchaus zum Rückenproblem kommen.

Die richtige Gehschule finden

Das Angebot an Gehschulen ist natürlich gross. Mit einigen Tipps wird man aber schnell das passende Modell finden. Grundsätzlich sollte immer das Siegel für «Geprüfte Sicherheit» vorhanden sein. In punkto Sicherheit muss zudem darauf geachtet werden, dass die aufgebaute Gehschule keine Verletzungsgefahr, beispielsweise durch Quetschen, birgt. Auch eventuell vorhandene Gitterstäbe sollten genau geprüft werden. Hier besteht die Gefahr, dass sich das Kind den Kopf oder Hals einklemmt.

Schon beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Gehschule aus möglichst hochwertigen Materialien gefertigt ist, denn auch beispielsweise abblätternde Farbe kann Gefahr für den Nachwuchs bedeuten.

Kinder nicht unterschätzen!

Auch die beste Gehschule kann ihren Dienst quittieren, wenn das Kind zu aktiv wird und beginnt, die Schule von innen zu zerlegen. Sorgsame Eltern überprüfen deshalb ständig die Gehschule auf lockere Bauteile oder Defekte.
 
Grundsätzlich muss von Gehschulen ohne eigenen Boden abgeraten werden. Sobald der Nachwuchs nur ein wenig Kraft entwickelt hat, wird er feststellen, dass er sich mit der Gehschule im Raum bewegen kann. Von Sicherheit kann man dann keinesfalls mehr sprechen!

Fazit

Gehschulen können eine sinnvolle Sache für Kinder sein, die das Laufen noch erlernen müssen. Solche Schulen bieten dem Kind Sicherheit in unbeobachteten Momenten und helfen auf sichere Weise bei den ersten Gehversuchen.
 
Keinesfalls sollte man ein Kind aber ständig über längere Zeit in die Gehschule setzen, da sonst der natürliche Bewegungsdrang nicht ausgelebt werden kann.
 
Text: Daniel D. Eppe