Ihr Baby ist 23 Monate alt

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Ihr Baby ist 23 Monate alt

Die Entwicklung des Kindes

Bei seinen bunten Erstlingswerken mit Stift und Pinsel arbeitet Ihr Kind mal mit der rechten, mal mit der linken Hand? Das ist kein seltenes Phänomen, bei vielen Kindern kristallisiert sich die Bevorzugung einer Seite erst im Alter zwischen zwei und drei Jahren heraus. Lassen Sie Ihrem Kind den Freiraum, selbst zu bestimmen, welche Hand es bevorzugt benutzt.
 
Das Sprachvermögen Ihres Kindes wächst in Riesenschritten. Kinder müssen auch Sprachmelodie und Satzaufbau lernen. Auch wenn Sie selbst kein Freund grosser Lyrik sind, sollten Sie nach Kinderbüchern mit Reimen und Gedichten Ausschau halten. Der gleichmässige und wiederkehrende Aufbau und der Klang beim Vorlesen fasziniert Ihr Kind, zieht es in seinen Bann und reizt zum Mitmachen. Viele Fingerspiele und Kreisspiele für Kinder sind aus diesem Grund auf Reimen aufgebaut. Und hören Sie doch einmal bewusst hin, wenn Sie Ihre Lieblingsmusik hören: Auch Erwachsene verzichten nicht auf Reime und Wiederholungen!
 
Ihr Kind hat sicher bereits den Geschmack an Süssigkeiten gefunden! Je mehr Kontakte nach aussen, zu anderen Kindern und Familien bestehen, umso weniger können Sie verhindern, dass es mit Lutschern, Schokoriegeln und Bonbons vertraut gemacht wird. Unzweifelhaft sind Süssigkeiten schlecht für die Zähne. Der Zucker zerstört im Mund den Säurehaushalt und der Zahnschmelz wird angegriffen. Je länger sich etwas Süsses im Mund aufhält, umso schlechter. Da Sie Süssigkeiten nicht ganz aus dem Kindermund verbannen können, sorgen Sie immer für die bessere Alternative: Keine lang andauernden Lutscher oder Bonbons, sondern Kaubonbons oder ein Stück Schokolade. Versuchen Sie es einmal mit Rosinen, die lieben viele Kinder. Von Keksen zwischendurch ist abzuraten, da sich die Krümel zwischen den Zähnen festsetzen können. Nach den Süssigkeiten sollte etwas Wasser für Nachspülen sorgen. Zähneputzen sollte schon seit Langem zur regelmässigen Routine gehören. Auch wenn Ihr Kind das schon sehr schön alleine meistert, sollten Sie es in diesem Alter immer noch beaufsichtigen, mit der richtigen Putztechnik vertraut machen und mitputzen. Die Milchzähne Ihres Kindes müssen einige Jahre überstehen! Es ist jetzt auch Zeit für den ersten Zahnarztbesuch, um Ihr Kind angstfrei daran zu gewöhnen. Machen Sie einen grossen Spass daraus, denn jetzt steht kein Bohren oder Herumstochern im Mund an, sondern nur ein Kennenlernen des Stuhles und des Zahnarztes.

Das Leben der Eltern

Für eine Familie und Kinder verantwortlich zu sein, heisst auch, an die Zukunft zu denken. Wenn Sie es bisher noch nicht getan haben, sollten Sie sich einmal die Zeit nehmen und in Ruhe Ihre Versicherungen und Anlagen durchschauen. Am besten holen Sie einen Fachmann dazu, Ihren Versicherungsberater zum Beispiel. Manche Versicherungen, die Sie als Paar abgeschlossen haben, müssen vielleicht geändert werden. Hat Ihr Kind bereits eine Unfallversicherung? Genügt Ihre Privathaftpflicht, jetzt wo Ihr Kleines die Welt unsicher macht? Solange Ihr Kind noch sehr jung ist, könnte es sich auch lohnen, manche Zusatzversicherung abzuschliessen, da die Prämien in diesem Alter noch sehr gering sind. Wollen Sie langfristige Sparverträge für Ihr Kind abschliessen? Schieben Sie diese Überlegungen nicht auf die lange Bank, auch wenn Sie Ihnen lästig sind. Sicher ist sicher!

Tipps für die Eltern

Sie kennen keine modernen Kinderreime oder Kinderlieder? Keine Sorge, auch «Hänschen Klein» oder «Alle meine Entchen» sind für Ihr Kind superneu und aktuelle Hits! Hier sind Omas und Opas auch immer begeisterte Lehrmeister. Bitten Sie um eine Nachhilfestunde, Sie werden sich freuen, dass ihre alten Kenntnisse gebraucht werden.
 
Text: Petra Kaiser