
Wissenschaftler haben bewiesen, dass Hamburger, Fritten, Pizza und Döner schon in jungen Jahren für Übergewicht mit verantwortlich zeichnen. Bereits bei 6jährigen Fast Food-Konsumenten ist der Body Mass Index höher als bei Kindern, die auf Fast Food verzichten. Besonders alarmierend sind die Zahlen aus den USA: 30 Prozent aller 2 bis 19-Jährigen speisen mindestens jeden zweiten Tag in einem Schnellrestaurant. Hierzulande sind wir zwar (noch) längst nicht so weit, trotzdem steht bei jedem dritten männlichen Jugendlichen mindestens einmal pro Woche Frittenbude oder Schnellrestaurant auf dem Speiseplan. Bei Mädchen ist diese Zahl halb so hoch.
Fast Food ist meist reich an Fett und Energie und enthält zudem nur wenige Ballaststoffe. Genau jene sind aber für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl verantwortlich. Zudem haben Pommes Frittes, süsse Limonade und Hamburger-Brötchen einen hohen glykämischen Index, d.h. der Verzehr löst eine starke Erhöhung des Blutzuckers aus, gefolgt von einer Unterzuckerung, welche für ein neuerliches Hungergefühl verantwortlich ist. Kindern ein grundsätzliches Fast Food Verbot aufzuerlegen wäre aber unklug, da dies den Reiz an Cola, Hamburgern & Co nur noch vergrössern würde. Achten die Eltern ansonsten auf eine vernünftige und ausgewogene Ernährung, dann schadet ein wöchentlicher Besuch im Schnellrestaurant nicht.
Möchten Sie Ihrem Kind den Wunsch eines Besuches bei Mc Donalds oder Co erfüllen, dann greifen Sie nicht zu Maxi- oder XXL Menüs - eine Standard Portion ist völlig ausreichend. Fast Food Restaurants sind bei Kindern aber nicht nur wegen des Essens so beliebt, sondern auch aufgrund der ungezwungenen Atmosphäre, der bunten Aufmachung und das wichtigste: man darf mit den Händen essen! Kommen Sie diesem Wunsch gelegentlich auch Zuhause nach, denn eine lockere Tischordnung kann auch gesundes Essen spannend machen.
Schnellrestaurants liefern viele versteckte Fettfallen, gesündere Alternativen können Sie aber ganz leicht zuhause auf den Tisch zaubern:
Text: Sabine Trach
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