

Der «Kaltauszug» ist sehr praktisch für alle, die nicht auf das kalt werden von klassisch aufgebrühtem Tee warten möchten. Die Teeblätter einfach ins kalte Wasser hängen, rund eine Viertelstunde ziehen lassen und dann den Eistee sofort cool geniessen. Alle Kräuter- und Früchtetees sowie die meisten Grünteesorten eignen sich für diese Zubereitungsmethode.
Für alle anderen, die mehr Geduld haben, oder lieber klassisch vorgehen wollen, sind die folgenden Rezepte für Eistee zu empfehlen.
Einen Liter Wasser sprudelnd aufkochen und anschliessend etwas abkühlen lassen. Während dessen sechs Teelöffel Grüntee zusammen mit etwas frischer geschälter, fein gehackter Ingwerwurzel in die Teekanne geben. Dann das Ganze übergiessen, drei Minuten ziehen lassen und anschliessend Teeblätter und Ingwerstückchen abfiltern. Den Sud jetzt mit frisch gepresstem Orangensaft sowie mit Zucker nach Geschmack abrunden, und die Mischung im Kühlschrank kalt werden lassen. Serviert wird dieser grüne Eistee mit Eiswürfeln und frischer Minze.
Tipp: Probieren Sie generell mal statt Zucker Honig!
Einen kräftigen Früchtetee ganz normal aufbrühen und abkühlen lassen. Anschliessend die gleiche Menge an kaltem Apfelsaft dazugeben, mit Zitronensaft abschmecken und nochmals kaltstellen. Vor dem Genuss noch Eiswürfeln und Zitronenscheibe ins Glas geben.
Schwarzen Tee wie gewohnt aufbrühen und kalt werden lassen. Dann die halbe Flüssigkeitsmenge an Ananassaft sowie Zucker und etwas Zitronensaft nach Geschmack hinzufügen. Vor dem Servieren den Eistee mit einem Schuss gekühltem Ginger Ale und Eiswürfeln verfeinern.
Eiswürfel im Tee sehen besonders toll aus, wenn kleine Obststückchen oder Minzblättchen appetitlich frisch darin aufblitzen. Einfach in den Eiswürfelbehälter dazu geben.
Spezialtipp: Wer gerne farbige Eiswürfel mag, stellt sie am besten direkt aus Fruchtsaft her.
Der Bananen-Shake ist und bleibt ein Klassiker. Davon kriegen auch Kinder nie genug. Einfach im Mixer einen viertel Liter kalte Milch mit einer reifen Banane zu einer schaumig cremigen Versuchung rühren und über eine Kugel Vanilleeis in Glas giessen. Wem das zu langweilig ist, kann den Shake auch mit Vanillezucker oder einer Prise Zimt verfeinern.
Die Orangen-Pfirsich-Bowle hingegen ist nichts für kleine Geniesser. Denn hier vereinigen sich verschiedene Alkoholika zu einem süffigen Sommerparty-Getränk. Dazu werden sechs frische Pfirsiche kurz in heisses Wasser getaucht, geschält, gewürfelt und gezuckert. Anschliessend kommen 50 ml Cointreaux und zwei Flaschen trockener Weisswein hinzu. Diese Mischung sollte wenigstens eine Stunde lang im Kühlschrank ziehen. Damit die Bowle beim Servieren schön spritzig ist, wir sie erst kurz vor dem Genuss mit einer Flasche Sekt oder Prosecco aufgegossen.
Tipp: Wer dieses Bowlenrezept doch lieber kindertauglich möchte nimmt statt Cointreaux ein wenig Orangen-Aroma – statt Weisswein alkoholfreien Apfelwein oder Sekt – und zum aufgiessen Mineralwasser.
Auch Biertrinker können sich mit einem «Radler», auch «Panaché» genannt, standesgemäss erfrischen. Dazu mischt man einen Teil Bier mit einem Teil Zitronenlimonade. Ganz Mutige können auch mal ein «Cola-Bier» probieren.