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Badespass – Sicherheit nicht vergessen!

Besonders Kinder fühlen sich vom Wasser geradezu magisch angezogen. Allerdings ist kein Kind - auch wenn es schon schwimmen kann - vor dem Ertrinken geschützt. Daher sollte man sie nie unbeaufsichtigt ihre Bahnen ziehen lassen und auf Sicherheit grossen Wert legen.

Wasser kann eine Gefahr für Kinder sein

Wasser bedeutet vor allem für Kinder die das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet haben eine Gefahr. Schon ein kleiner Bach von wenigen Zentimetern Tiefe (oder auch die Badewanne) kann zur tödlichen Falle werden. Kleinkinder haben im Wasser keine Orientierung und können Gefahren nicht einschätzen. Umso grösser muss also die Aufmerksamkeit sein, wenn man zusammen baden geht.

 

Auch wenn das Kind schon Schwimmen gelernt hat, darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Egal ob beim Schwimmen im See, an kleinen Tümpeln oder im Freibad. Es gilt immer: Kinder in der Nähe von Wasser oder im Wasser selbst niemals aus den Augen lassen.

Schwimmunterricht für Kinder

Für Kinder ist es generell sehr sinnvoll, den Schwimmunterricht zu besuchen. Schon ab dem vierten Lebensjahr können Kinder zum Unterricht angemeldet werden. Durch den Schwimmunterricht verlieren die Kinder die Angst vor dem Wasser und lernen alle wichtigen Dinge rund um den Umgang mit dem nassen Element. Natürlich ist auch die beste Ausbildung kein Garant dafür, dass ein Kind im Wasser nicht in ernsthafte Schwierigkeiten gelangen kann. Auch nach erfolgreicher Schwimmprüfung sollten die Kinder deshalb nicht völlig unbeachtet den Badefreuden nachgehen.

Die wichtigsten Baderegeln

  1. Behalten Sie kleine Kinder am Wasser stets im Auge, sie können Gefahren noch nicht einschätzen.

  2. Ihre Kinder sollen Ihnen mitteilen wo sie hin gehen und wo sie sich aufhalten.
  3. Nie erhitzt ins Wasser springen, sonst droht ein Kälteschock.
    Vor dem Baden duschen bzw. abkühlen.
  4. Nie in trübe oder unbekannte Gewässer springen.
  5. Luftmatratzen und andere aufblasbare Schwimmspielzeuge sind keine ausreichend sicheren Schwimmhilfen. Lediglich korrekt montierte Schwimmflügel bieten Sicherheit für Ihre Kinder.
  6. Lange Distanzen nie alleine schwimmen. Egal wie gut trainiert man ist, jeder kann einen Krampf oder einen Schwächeanfall erleiden.
  7. Beim ersten Kältegefühl raus aus dem Wasser.
  8. Weder mit ganz vollem noch mit leerem Magen schwimmen. Beides kann zu Kreislaufproblemen führen. Nach dem Essen am besten 1 – 2 Stunden warten.
  9. Verwenden Sie ausreichend Sonnenschutz und halten Sie sich über Mittag im Schatten auf.
  10. Bei Hitze braucht Ihr Körper viel Flüssigkeit.
    Trinken Sie genug. (Vermeiden Sie Alkohol.)

Für alle Fälle gewappnet?

Seine Kinder im Blick zu haben ist ein wichtiger Faktor. Aber was ist zu tun, wenn wirklich einmal der Ernstfall eintritt? Wer beherrscht das Retten der Kinder aus dem Wasser und was ist als erste Massnahme zu tun? Eltern, die mit ihren Kindern baden gehen, sollten sich vorher eindringlich mit Rettungs- und Erste-Hilfe-Massnahmen beschäftigen: Wie rette ich ein Kind aus dem Wasser, was ist die erste Massnahme, wie geht die Mund-zu-Mund-Beatmung? Ein entsprechender Kurs ist äusserst empfehlenswert. Denn auch die richtige Erstversorgung nach einem Badeunfall kann lebensrettend sein.


Um Risiken möglichst gering zu halten, sollten sich kleine Kinder grundsätzlich nicht an den Sprungtürmen im Hallen- oder Freibad aufhalten. Hier passieren in der Regel die meisten Unfälle.

Fazit

Baden ist besonders im Sommer ein herrlicher Freizeitspass für Gross und Klein. Damit der Spass nicht böse endet, sollte man seinen Nachwuchs immer im Auge behalten und auch für den Ernstfall mit den nötigen Massnahmen zur Erstversorgung vertraut sein. Mit dieser Basis lässt sich ein Tag am Wasser viel entspannter geniessen.
 
Text: Daniel D. Eppe

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