Wenn das Wetter schlechter wird – Kinder sinnvoll beschäftigen

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Wenn das Wetter schlechter wird – Kinder sinnvoll beschäftigen

Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen und der Herbst steht mit seinen kurzen, verregneten Tagen vor der Tür. Alle Jahre wieder werden gerade jetzt die Nerven von Eltern auf eine harte Probe gestellt: Die Kinder sind nicht ausgelastet und wollen beschäftigt werden.

Schlechtes Wetter?

«Schlechtes Wetter gibt es nicht, es gibt nur schlechte Kleidung!» Eltern müssen grundsätzlich erst einmal abwägen, ob das Wetter wirklich schlecht ist oder ob sie es einfach nur schlecht finden. Fakt ist, dass Kinder in der Regel robuste Kämpfer sind, die richtig eingekleidet auch an verregneten Tagen nach draussen geschickt werden können. Wichtig ist nur, dass Eltern ihren Kindern Grenzen einbläuen, die sie zum Beispiel bei zu starkem Regen oder Wind nach Hause kommen lassen.

Der Fall der Fälle

Es hat sich «eingeregnet» und an ein eventuelles «Draussen» ist nicht zu denken. Jetzt gilt es, dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden. Für besonders aktive Kinder gibt es zahlreiche Angebote von Indooranlagen um sich so richtig auszutoben. Doch nicht nur körperliche Aktivität, auch geistige Beschäftigung kann ein guter Ausgleich sein. Ein Besuch im Museum oder in einer Fabrik ist genauso ein spannendes Erlebnis. Oder vielleicht liegt seit längerem ein Buch im Regal, das das Kind interessieren könnte. Auch Gesellschaftsspiele können Kinder fordern und viel Spass bereiten.

Elterliche Kreativität

Eltern tun gut daran, Kindern die normalen Abläufe im Haushalt schmackhaft zu machen. So zeigen insbesondere Kleinkinder ein grosses Interesse an der Hausarbeit, wie «Mutti sie macht!». Ein grosses Strandtuch vor der Spüle, ein fester Hocker und unzerbrechliches Plastikgeschirr lassen das Kind buchstäblich die Zeit «beim Spülen» vergessen. Ohne Frage ist dieses ein feuchtes Vergnügen, aber Wasser ist für Küchenböden in der Regel ungefährlich. Wichtig: Das Kind sollte hierbei nicht aus den Augen gelassen werden.

Malen, basteln und Blättersammeln

Älteren Kindern kann man mit komplexeren Aufgaben die Zeit angenehmer gestalten. Traditionell ist in diesem Fall das herbstliche Basteln und Malen. Vorlagen und kreative Ideen findet man im Internet zu genüge. Schlau ist, wer im Vorfeld «draussen und drinnen» kombiniert. Viele Charakteristika des Herbstes (Buntes Laub, Kastanien, besondere Astformen) laden geradezu zur häuslichen Kreativität der Kinder ein – das obligatorische Kastanien-Männchen ist hier nur eine Möglichkeit von vielen.

Fazit

Grundsätzlich empfiehlt sich, dass Eltern zusammen mit ihren Kindern die stürmische Jahreszeit entdecken und vieles zusammen ausprobieren. Ein selbstgebackener Kuchen oder ein Ausflug in ein Erlebnisbad machen Kindern zusammen mit den Eltern besonders viel Freude. Verbunden mit einer Blätterschlacht wird so selbst ein sonst langweiliger Spaziergang zum aufregenden Erlebnis.

Text: Daniel D. Eppe

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