Kosten sparen: Es geht auch mit EINEM Auto
Durch den wankenden Rohölmarkt wurde gerade in den letzten Jahren das Autofahren praktisch zum Luxus. Auch die übrigen Lebenserhaltungskosten steigen weiter sodass man im eigenen Haushalt zum Umdenken gezwungen ist.
Warum zwei Autos?
In Familien mit Schulkindern ist man oft auf zwei Autos angewiesen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand – der Vater muss tagsüber mehrere Kilometer weit fahren, um zur Arbeit zu kommen und der Mutter ist es nicht zuzumuten, die Familieneinkäufe mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erledigen. Auch wollen die Kinder nicht auf das «Taxi Mama» verzichten, um zu ihren Freizeitaktivitäten kutschiert zu werden.
Den Alltag mit einem Auto organisieren
Wenn nicht gerade beide Elternteile tagsüber in verschiedenen Orten arbeiten müssen, lässt sich der Familienalltag oft auch mit nur einem Auto gut organisieren. Doch wie macht man das?
Fahrgemeinschaften zur Arbeit
In grossen Firmen lohnt sich der soziale Kontakt zu Kollegen. Fahrgemeinschaften sind «voll im Trend» und sparen nicht nur bis zu dreiviertel der Kosten, sondern bieten während der Fahrt noch den Vorteil, den Tag mit den Kollegen ohne «Chef im Nacken» ausklingen zu lassen. Wer als Beschäftigter als einziger aus einem Ort kommt, der vielleicht nicht auf dem Weg liegt, kann auf seinen Arbeitgeber hoffen: Viele Firmen bieten mittlerweile GA oder Halbtax an, um ihre Angestellten umweltfreundlich und kostengünstig zur Arbeit kommen zu lassen.
Einmal in der Woche einkaufen spart nicht nur Benzin
Schlaue Hausfrauen haben längst erkannt, dass sich der «grosse Einkauf» nicht nur positiv auf das Tanken auswirkt. Gut vorbereitet und organisiert spart man beim Wocheneinkauf auch eine Menge Geld. Ein weiterer Vorteil: Dadurch, dass man einmal in der Woche alles einkauft statt fast täglich das Wichtige zusammen zu tragen, spart man nicht nur Geld, sondern die ohnehin schon knappe Zeit. Auch hier lassen sich idealerweise Fahrgemeinschaften mit Nachbarinnen oder Freundinnen bilden.
Kindern vertrauen und vor allem «zutrauen»
Wenn man nicht mehr als 2 – 3 Kilometer weit entfernt von der Schule wohnt, ist Kindern der Schulweg mit dem Rad durchaus zumutbar. Natürlich ist es für die Kinder selbst und für das Gewissen der Mütter bequemer, auf das Auto zurück zu greifen, aber auch hier sprechen Vorteile für sich. Durch den Aufenthalt an der frischen Luft werden die Abwehrkräfte des Kindes gestärkt und es ist quasi zur regelmässigen Bewegung gezwungen. In Zeiten der Volkskrankheit Übergewicht ist gerade Letzteres ein wichtiger Grund.
Fazit
Wer sich vor Augen hält, dass ein Zweitwagen schnell mehrere tausend Franken im Jahr kosten kann, wird sicher gerne über die eine oder andere Möglichkeit nachdenken, an der man Wege und Fahrten sparen kann. Am Anfang ist es natürlich eine Umstellung, doch nach und nach werden auch die Vorteile erkennbar. Besonders dann wenn das Ersparte sogar noch für die Erfüllung von so manchem Familientraum reicht.
Text: Daniel D. Eppe