Stark durch Mentaltraining

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Stark durch Mentaltraining

In der heutigen, schnelllebigen Zeit kann uns so ein typischer terminreicher Tag sowohl beruflich, als auch privat ganz schön zu schaffen machen. Manchmal führen uns die Aufgaben als Eltern ganz schön an Grenzen. Doch wie soll man einer ständigen Belastung bis hin zum Burnout-Syndrom am besten vorbeugen? Neben gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung gibt es eine wichtige dritte Säule, die oftmals unterschätzt wird: mentales Training.

Was versteht man unter Mentalem Training?

Schon sehr früh wussten Denker und Philosophen, wie Arthur Schopenhauer oder Marc Aurel, über die Macht unserer Gedanken Bescheid. Mentales Training beschreibt eine Vielzahl wirksamer Massnahmen und Methoden zur Steuerung unseres Denkens sowie Verhaltens. Wenn Sie diese Techniken regelmässig und systematisch üben bzw. praktizieren, meistern Sie Ihr Leben und die vielen Herausforderungen garantiert erfolgreicher.

Die einzelnen Methoden des Mentalen Trainings

Affirmationen
Unter einer Affirmation versteht man eine Bestätigung oder Bekräftigung, die sich positiv auf unsere Gedankenmuster auswirkt und dabei hilft, gedankliche Blockaden zu überwinden. Sie können eine Affirmation im Alltag schnell und flexibel einsetzen. Formulieren Sie immer positiv und kurz zum besseren Einprägen – z. B.: «Ich schaffe das!», «Ich bin mutig und spreche Konflikte an!» oder «Mein Leben ist toll und neue Abenteuer warten auf mich!»
 
Konzentrations- und Entspannungsübungen
Um den Alltag ruhig aber motiviert zu meistern, dürfen Sie weder gleich an die Decke gehen, noch bei jeder Kleinigkeit verzweifeln. Mit diesen Konzentrations- und Entspannungsübungen können Sie sich ohne jeglichen Aufwand besser auf das Wesentliche konzentrieren bzw. fokussieren: Zählen Sie in einer Zeitung oder einem Buch bewusst einzelne Buchstaben. Wenn diese Übung zu leicht geworden ist, zählen Sie einfach mehrere Buchstaben gleichzeitig. Beschäftigen Sie sich regelmässig mit Kreuzworträtseln oder anderen Gehirnübungen. Schreiben Sie ab und zu spiegelverkehrt oder ergänzen Sie unvollständige Sätze, das macht auch Ihren Kindern garantiert Spass. Verlassen Sie in Stresssituationen den Raum und gehen Sie ein paar Minuten an die frische Luft. Ein weiteres Hilfsmittel wäre das ganz bewusste, mehrmalige Ein- und Ausatmen. Hören Sie sich eine Entspannungs-CD an oder nehmen Sie ein heisses Bad, das entspannt Ihre Muskeln.
 
Autogenes Training und Meditation
Das Autogene Training ist eine Entspannungstechnik, die auf Autosuggestion basiert und wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt. Der Übende versetzt sich mit der erlernten Technik in einen hypnotischen Bewusstseinszustand, um die Muskel- sowie Gefässspannung seines Körpers zu verändern. Unter Meditation versteht man eine in vielen Religionen und Kulturkreisen geübte spirituelle Praxis. Dabei soll sich der Geist mittels Konzentrationsübungen beruhigen und sammeln. Man unterscheidet die Meditationstechniken in zwei Gruppen: Die passive Meditation, die im Sitzen still praktiziert wird, und die Aktive, die durch körperliche Bewegung oder lautes Rezitieren gekennzeichnet ist.

Mental stark in die Zukunft

Beginnen Sie am besten noch heute, Ihre Gedanken in eine positive und konstruktive Richtung zu lenken. Durch regelmässiges Üben werden Sie schon bald negative Gewohnheiten und Verhaltensmuster aus Ihrem Alltag verbannt haben. Mit Mentalem Training aktivieren Sie Ihre Stärken und gehen garantiert entspannter durchs Leben. Welche Technik dabei zum Einsatz kommt, hängt immer von der Ausgangssituation und Ihrem individuellen Wunsch bzw. Ziel ab.
 
Text: Helge Trach