Zuviel Arbeit, zu wenig Zeit für die Familie!?

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Zuviel Arbeit, zu wenig Zeit für die Familie!?

Kennen Sie das: Sie kommen abends todmüde von der Arbeit nachhause und nun fordert auch noch die Familie ihr Recht. Sie nehmen sich zwar immer wieder vor, weniger zu arbeiten und mehr Zeit mit dem Partner und den Kindern zu verbringen, aber meistens bleibt es eben nur beim guten Vorsatz. Das diese Umsetzung nicht klappt muss nicht unbedingt nur beim Betroffenen liegen. Stressfaktor Nummer eins – und das ist meist der Job – schlägt eben oft gnadenlos zu und gewährt uns meist wenig Spielraum.

Vereinbarkeit Familie und Beruf

Die Lebensentwürfe junger Menschen sind vielfältig und einzigartig. Männer und Frauen möchten heutzutage nicht nur erfolgreich ihren Beruf ausüben, sie wollen auch Kinder und die Erziehungs- und familiären Verpflichtungen partnerschaftlich miteinander teilen. Diese Einstellung ist natürlich sehr lobenswert, doch die Umsetzung ist oft mit sehr viel Stress und verloren gegangenen Nerven verbunden. Doch folgende Tipps könnten zu einem kleinen Umdenken und damit verbunden zu einer Erhöhung der Lebensqualität führen! 

Schaffen Sie sich «Ruheinseln»

Versuchen Sie, Stress abzubauen und zwar am besten bei einer Sportart, die Ihnen gefällt, und planen Sie mit Ihrer Familie regelmässig Spaziergänge an der frischen Luft mit ein. Unternehmen Sie auch mal gemeinsame Ausflüge mit dem Partner und den Kindern und reden Sie miteinander! Ein Tipp für die Herren der Schöpfung: Zaubern Sie ein Lächeln in das Gesicht Ihrer Partnerin, indem Sie auch mal Blumen mitbringen. Sie werden sehen, dass auch Sie selbst sich dann ganz anders fühlen.

Setzen Sie Ihre Prioritäten neu

Verbringt man schöne Stunden zu Hause, hegt man oft den Wunsch, dass die Zeit einfach mal stehen bleiben möge. Versuchen Sie, den Alltag einfach mal zur Seite zu schieben und mit Ihrem Partner ein paar unbeschwerte Stunden zu verbringen. Setzen Sie Ihren Partner und die Kinder auch mal an erste Stelle und geben Sie ihnen oberste Priorität.

Lassen Sie auch mal Kleinigkeiten sausen

Meist beginnt der Stress schon am frühen Morgen: ein schnelles Frühstück im Stehen, die Kinder müssen zur Schule gebracht werden und dann geht es gleich ab ins Büro, wo schon stapelweise die Akten auf ihre Bearbeitung warten. Ruhephasen sind aber für die Erholung und Regeneration sehr wichtig! Meist nehmen wir uns aber zu viel vor, und erhöhen damit den Stress noch. Daher sollten Sie versuchen, im Alltag auch mal eine Kleinigkeit weg zu lassen, um sich selbst stattdessen etwas Gutes zu tun. Das kann beispielsweise ein Gang in die Sauna, ein Besuch am Spielplatz mit den Kindern oder einfach nur eine Stunde Joggen sein.
 
Text: Sabine Trach