Auszeiten organisieren für gestresste Jungmamas - Aber wie?
Mit der Geburt eines Kindes verändert sich das Leben für die Eltern von Grund auf. So sehr man sich auch auf den Nachwuchs freut, fühlen sich viele Mütter und Väter im Umgang mit dem Baby völlig unsicher und überfordert. Besonders davon betroffen sind junge Eltern, deren Alltag vor der Geburt des Kindes wahrscheinlich völlig anders aussah. Früher war man es vielleicht gewohnt, jedes Wochenende das Tanzbein zu schwingen, nun muss man Windel und Flasche schwingen und das oft Tag und Nacht. Das Liebesleben sah vielleicht früher auch noch ganz anders aus, war prickelnder und intensiver. Kurz gesagt: nichts ist so wie früher. Eine Situation, die die jungen Eltern oft zur völligen Verzweiflung bringt.
So haben wir uns das aber nicht vorgestellt…
Paare, die zum ersten Mal Eltern werden, haben vielleicht ihre eigene Vorstellung, wie es ist, Kinder zu haben. Oftmals sieht man nur die positiven Seiten und denkt dabei vielleicht nur, wie süss so ein Baby ist. Doch ein Baby oder Kind ist kein Spielzeug, sondern eine Lebensaufgabe mit viel Verantwortung. Oftmals fehlt es den jungen Paaren oder Jugendlichen an intensiver Aufklärung von Seiten der Eltern oder der Schulen. Doch ist das Baby erstmal da und das junge Paar mitten in ihrer Rolle, ist oftmals Hilfe vonnöten, damit es zur Entlastung der Eltern kommt.
Hilfe für gestresste Mamas und Papas
Im Wandel der Zeit ist das Elternsein heute bestimmt nicht mehr mit früher vergleichbar. Durch den täglichen Stress, verschiedensten Wirtschafts- und Umweltbelastungen wird es Eltern, ob nun jünger oder schon etwas älter generell schwer gemacht, ein glückliches Familienleben zu führen. Doch durch verschiedenste zum Teil einfache Mittel, lässt sich der Stress und somit die Spannungen und Probleme in der Familie minimieren. Oftmals hilft es den Müttern schon, wenn sie einfach einmal für sich selbst Zeit finden.
Wichtig: Zeit für sich selbst
Meistens ist eine Jungmama rund um die Uhr mit den Kleinen beschäftigt und bemüht, alles unter einen Hut zu bringen. Wenn der Partner, oder vielleicht auch Grosseltern oder Freunde ihr mal diverse Arbeiten abnehmen würden, wäre ihr das sicher schon eine sehr grosse Hilfe. Je nach Möglichkeit können z.B. die Grosseltern mal das Babysitten übernehmen, und das junge Paar auf Wellness-Wochenende schicken, um mal wieder so richtig Zeit für sich selbst zu haben. Oder einfache Entspannungs- oder Yoga-Übungen, Partnermassagen, Gesichts- oder Körperbehandlungen bei der Lieblingskosmetikerin oder etwas Ausgleichssport sorgen auch für wahre Wunder. Doch leider helfen diese angeführten "einfachen" Mittel nicht immer.
Wenn man professionelle Hilfe braucht
Nicht immer reicht die Selbsthilfe. Oftmals ist es wirklich so, dass Eltern - insbesondere Mütter -regelrecht "ausgebrannt" sind. In so einem Fall ist es sehr wichtig, dass sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Manchmal hilft es schon, Ratschläge von erfahrenen Eltern oder Freunden anzunehmen. Wenn das auch nicht hilft, sollte man unbedingt Hilfe in Form von zuständigen Familienbehörden oder ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Je nach Örtlichkeit gibt es auch oft die verschiedensten Eltern-Beratungszentren und soziale Einrichtungen, die meist kostenlos in Anspruch genommen werden können.
Fazit
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Vater werden ist nicht schwer - Vater sein dagegen sehr"… Ein Spruch, der es in sich hat. Kinder zu bekommen ist für viele Elternpaare sicher das schönste, das sie sich in ihrem Leben vorstellen können. Doch nicht alle Paare sehen das so. Viele Eltern, vor allem junge Mütter sind mit ihrer Rolle völlig überfordert und brauchen Hilfe. Die Verantwortung, dem geborenen Kind Geborgenheit und Liebe zu geben, liegt bei den Eltern. Wenn es ihnen schwer fällt, das ihren Kindern zu bieten, sollten sie unbedingt Hilfe annehmen.
Text: Tina Voss