

Kommt hinzu, dass aus meinem Umfeld, anhand meines Leibesumfang ab dem 7. Monat, die Frage auftaucht, ob es denn nun „bald soweit sei?". Anfang Dezember meinten viele ganz hoffnungsvoll, ob es denn bei uns ein Christchindli gäbe? Ich nahm es mit Humor und meinte, dass es wohl noch ein paar Wochen mehr sein werden. Ahso, dann vielleicht auf Neujahr? Ich seufzte tief und meinte etwas gepresst „Nein, noch länger." Darauf gab es immerhin keine weiteren Fragen.
Ich weiss, es ist lieb gemeint und immerhin ruft mich überhaupt noch jemand an. Aber spätestens nach dem 7. Anruf mit ähnlichem Kommentar wird es etwas anstrengend.
Hallo?
Ja, ich bin noch da.
Nein, noch nicht geboren.
Ja, ich weiss, es ist noch keines drin geblieben .... ich lach' mich scheckig!
(Zum Glück habe ich Kinder, die gerne ans Telefon gehen.)
Ach was soll's, irgendwie ist das Ganze ja auch ganz amüsant. Je länger ich warte, je älter ich dabei werde, umso mehr erkenne ich, wir wissen nicht wirklich viel, über Geburt, Termin, Kinder und dergleichen. Eine Prognose wechselt die nächste ab, wir rechnen, berechnen und überlegen, dass es am Montag gut passen würde (die Tochter der Nachbarin hat dann Geburtstag. Ein nettes Mädchen!) und am Donnerstag, es - rein organisatorisch - perfekt wäre (Grossen in der Schule, Kleine in der Krippe). Nur, die Babys machen einfach so, wie sie es für richtig halten. Wenn man sie lässt! Sie scheren sich weder um Termine noch um irgendwelche Geburtstagskoalitionen. Ok Baby, Du wirst schon wissen, was Du tust und wann wir zwei soweit sind. Ich lasse mich darauf ein und dann „Los geht's!"
![]() |
Platz daZiel eines Umbaus ist es, das Objekt zu verbessern, zu erweiterten oder umzunutzen. So weit die Definition. |
![]() |
Miss RobinsonJede Mutter träumt wohl ab und zu davon, auf einer einsamen Insel zu stranden. |
![]() |
KlettAn was denken Sie, wenn Sie «Klett» lesen? Klettverschlüsse, klettende Kinder... – dann müssen Sie eine Mutter sein! |