Werdende Väter bei der Geburt

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Werdende Väter bei der Geburt

Natürlich haben Väter keinen dicken Bauch, Sie haben keine Hormonveränderungen, die Stimmungsschwankungen begünstigen, und sie brauchen sich vor der Geburt nicht zu fürchten. Trotzdem wird immer noch zu wenig Rücksicht auf die werdenden Väter genommen.
Jedes Paar sollte sich offen mit der Frage beschäftigen, welche Begleitung die Frau sich wünscht und ob der Mann bei der Geburt dabei sein möchte oder nicht. Niemandem ist damit gedient, wenn einer von beiden sich zu etwas gedrängt fühlt.
Die meisten werdenden Väter belächeln die Kurse zur Geburtsvorbereitung. Doch wer dabei sein möchte, sollte einen gemeinsamen Kurs besuchen.
Werdende Väter müssen sich informieren, wie eine Schwangerschaft überhaupt verläuft und was im Bauch der Partnerin vor sich geht. Eine schwangere Frau braucht viel Liebe und Zärtlichkeit.
Für den Mann gilt es, sich für die Geburt darauf einzustellen, dass es besonders in der letzten Phase Situationen gibt, in denen er nur noch teilnehmender Beobachter sein kann. Da hilft dann das feste Vertrauen in die Kraft der Natur und der Partnerin.
Trotzdem ist ihre Anwesenheit enorm wichtig. Ebenfalls eine wichtige Aufgabe ist es gerade nach der Geburt, auf die Bedürfnisse der Frau zu achten und diese gegenüber Verwandten und Bekannten zu vertreten. Oft sind die Frauen überfordert mit der neuen Situation und den Gefühlsschwankungen, trauen sich dies aber nicht zu sagen. Es ist für sie jetzt sehr wichtig, eine starke Rückendeckung zu haben. Zudem kommen ab etwa dem dritten Tag so genannte «Heultage». Diese sind Hormonell bedingt und die Frau braucht ganz viel Zuwendung und Verständnis.