Cellulite ade

Bewerte diesen Artikel

3 Bewertungen

 

Cellulite ade

So mancher Frau graut es, wenn sie sich ihre Beine anschaut. Rund 70 Prozent kennt dieses Gefühl, wenn sie immer neue kleine Dellen an den Beinen und Po findet. Gemeint ist die Cellulite, im Volksmund auch Orangenhaut genannt. Muss «frau» nun damit leben oder gibt es doch wirksame Gegenmittel?

Was ist eigentlich Cellulite?

Die Ursache für die Entstehung der sogenannten Orangenhaut liegt im weiblichen Hormonhaushalt und am schwachen Bindegewebe, was die Vermehrung von Fettzellen im Unterhautgewebe begünstigt. Durch zu geringe Entsorgung von Schlackeprodukten blähen sich diese Zellen regelrecht auf und sorgen für die unschönen Dellen. Mit dem einfachen «Kneiftest» kann jede Frau rasch feststellen, in wieweit sie unter Cellulite leidet, auch wenn auf den ersten Blick noch keine Auswirkungen festzustellen sind. Ein Stück Haut an Bein oder Po wird dazu zwischen Daumen und Zeigefinger genommen und zusammengedrückt. Entstehen nun keine Dellen, ist keine Cellulite vorhanden. In der nächsten Stufe sind leichte Dellen zu erkennen, in der folgenden Stufe zeigen sich bereits deutlich Dellen, allerdings nur im Stehen. Sind auch Dellen beim Liegen zu erkennen, ist die letzte Stufe erreicht.

Was kann man gegen Cellulite tun?

Die Kosmetik verspricht ohne Ende scheinbare Wundermittel, die unschöne Orangenhaut verschwinden lassen soll. Wirkliche Besserung stellt sich jedoch in aller Regel nicht ein. Auch im Angebot sind verschiedene teure Methoden zur Behandlung von Cellulite bis hin zum chirurgischen Eingriff. Wer sich das nicht leisten kann, kommt nicht darum herum den Lebensstil grundsätzlich und dauerhaft zu verändern. Auf diese Weise kann sich auch deutlich fortgeschrittene Cellulite zurückbilden. Entscheidende Basis ist eine normal gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Normalgewicht.

Überflüssige Pfunde müssen verschwinden

Wer Cellulite hat, trägt in vielen Fällen auch ein paar Pfunde zu viel mit sich herum. Da hier ein direkter Zusammenhang besteht, müssen die überschüssigen Fettpölsterchen natürlich verschwinden. Denn nur, wenn die Fettzellen in den Hautschichten auf ein Normalmass reduziert werden, kann die natürliche Spannkraft unserer Haut dafür sorgen, dass Bein- und Po-Regionen wieder straff und vital aussehen. Wer also dauerhaft seine Cellulite bekämpfen will, muss wohl ober Übel zunächst einmal auf sein Normalgewicht kommen. Achtung: Radikale Diäten wirken jedoch kontraproduktiv. Die Umstellung auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist letztlich der Schlüssel zum Kampf gegen die Orangenhaut.

Bewegung und Sport

Bewegung ist nicht nur eine hervorragende Unterstützung bei jeder Diät, sondern auch ein entscheidender Faktor zu cellulitefreien Beinen und Po. Wer sich aktiv und regelmässig sportlich betätigt, baut nicht nur Muskeln auf, sondern strafft die Haut auf ganz natürliche Art und Weise – besser als jede Creme es schaffen kann. Entscheidend ist allerdings auch die Art und Weise, wie sich die sportliche Betätigung gestaltet. Ideal ist ein Ausdauertraining kombiniert mit einigen Kraftübungen. Ein so genanntes Zirkeltraining wirkt besonders intensiv und tut zudem dem gesamten Körper gut. Schon nach wenigen Wochen werden sich erste positive Veränderungen an den Problemstellen zeigen.

Angemessener Lifestyle

Ernährung und Bewegung sind zwei wesentliche Punkte, die beim Kampf gegen die Cellulite eine Rolle spielen. Wer aber nach wie vor zur Zigarette und zum Alkohol greift, kann sich die ganze Mühe letztlich auch sparen. Denn diese «Genussmittel» sind echtes Gift für den Körper, das unter anderem den Kollagenabbau deutlich beschleunigt. Und genau diese Erscheinung begünstigt wiederum die Cellulite. Wer auf Alkohol und Tabak verzichtet, kann seiner Haut etwas wirklich Gutes tun!
 
Text: Daniel D. Eppe