
Ein Schlaganfall wird zu einem hohen Prozentsatz durch ein Blutgerinnsel ausgelöst, das durch das Blut ins Gehirn transportiert wird und dort die Gefässe verstopft. Die Folge ist eine Störung der Sauerstoffzufuhr im Gehirn – und Teile der Gehirnzellen sterben ab. Schwere Schlaganfälle treffen einen aber nicht immer aus heiterem Himmel. Sie kündigen sich meist schon mit kurzen Attacken ("Transitorische Ischämische Attacken" - TIA) an, die von den meisten Menschen aufgrund des kurzen Auftretens der Symptome nicht ernst genommen werden. Bei einer TIA lösen sich die Gerinnsel selbst wieder auf – das kann beim nächsten Mal dann aber nicht mehr der Fall sein – und dann wird es ernst!
Die Symptome eines Schlaganfalles sind mannigfaltig, treten zumeist plötzlich auf und sind ernst zu nehmende Alarmzeichen:
Auch wenn diese Anzeichen manchmal nur kurz auftreten, sind sie unbedingt ernst zu nehmen.
Sofortige Erste-Hilfe-Massnahmen sind bei einem Schlaganfall von immenser Wichtigkeit.
Bei der Mund-zu-Mund-Beatmung muss der Hals überstreckt werden, die Nase des Patienten mit zwei Fingern verschlossen und Luft in den Mund des Bewusstlosen eingeblasen werden. Die Herzmassage wird auf festem Untergrund (nicht auf einem Bett!) und am unteren Drittel des Brustbeines durchgeführt. Die Oberbekleidung des Patienten ist dabei zu entfernen. Man drückt bei der Herzdruckmassage mit dem Handballen auf das Brustbein gegen die Wirbelsäule. Die Wiederbelebungs-massnahmen müssen so lange durchgeführt werden, bis die Rettung oder Notarzt eintrifft – oder der Patient wieder von selbst atmet.
Nur schnelle Hilfe kann verhindern, dass nach einem Schlaganfall bleibende Schäden entstehen. In jedem Fall wäre es für uns alle wichtig, die Erste-Hilfe-Massnahmen bei Schlaganfällen und anderen Notfällen aufzufrischen, um im Ernstfall helfend eingreifen zu können.
Text: Manou Rade