

Als zweijähriges Kind kann man schon eine ganze Menge: gehen, wohin man will, nehmen, was einem gefällt, essen und trinken oder jenes eben verweigern, sich halbwegs mitteilen… dem eigenen Forscherdrang steht eigentlich nichts im Wege. Dann aber kommt sie auf einmal, die grosse Unsicherheit. Schaffe ich das? Traue ich mir das zu? Das Bewusstsein um sich selbst hat sich radikal geändert, plötzlich spürt das Kind, dass es in manchen Situationen hilf- und in anderen mutlos ist. Warum verstehen die Grossen nicht, was man meint? Warum erlauben sie nicht alles? Warum klappt nicht alles so wie man es will? Die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit war nie grösser und ist für Zweijährige meist schwer zu verkraften. Zeit und Geduld sind nötiger denn je, den jetzt lernt ein kleiner Mensch, dass Mut und Angst einfach zum Leben dazugehören.
Bis eben war man noch der sprichwörtliche Nabel der Welt, und nun nimmt man wahr, dass es da ja noch andere gibt. In der Krabbelgruppe, im Kindergarten und im familiären Umfeld sind ja noch andere Personen, die einem den Ball geben oder wegnehmen, die schimpfen oder fröhlich sind und mit denen man irgendwie interagieren muss. Das will erst einmal verstanden sein. Immer öfter hört man «Versuch es alleine!», genau so oft kommt aber auch «Das kannst Du noch nicht.» Ein schwieriger Lernprozess hat begonnen. Um die Selbständigkeit zu fördern und zu unterstützen, müssen Eltern hier eine gesunde Balance zwischen Vertrauen in die kindlichen Fähigkeiten und «Über-Behüten» finden. Verbote und Hilfestellungen sollten demnach wirklich gut erwogen und sparsam dosiert werden, andererseits darf sich das Kind aber auch nicht überfordert fühlen. Nur wer alleine darf und dabei nicht ständig scheitert, findet tatsächlich seine Grenzen.
Zweijährige stehen ständig unter Spannung. Der Wunsch nach Erfolgserlebnissen, die Unverdaulichkeit von Misserfolgen – da muss man ja wütend werden. Die Trotzphase ist eine ganz typische Erscheinung dieses Alters. Trotzphasen kommen und gehen wieder – von einer Sekunde auf die andere. Vielleicht ist es tröstlich, dass spontane Wutausbrüche jetzt keinesfalls kopfgesteuert sind, sondern sprichwörtlich aus dem Bauch kommen. Mit vernünftigen Argumenten kommt man hier nur sehr bedingt weiter. Der unkomplizierteste Weg ist es wohl, den kleinen Trotzkopf einfach wütend sein zu lassen. Der Ansatz «Ich verstehe schon, dass du jetzt sauer bist. Das geht vorbei – wir warten einfach bis es Dir wieder besser geht…» kostet zwar enorm viel Nerven und Energie, gewährt dem kleinen Wüterich aber eine wichtige Lektion. Es ist okay, die Fassung zu verlieren, aber nicht immer wird jemand kommen und die Welt für einen in Ordnung bringen.
Text: Claudia Eichhorn
Also erst mal ganz ruhig. Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Als alleinerziehende Mutter ist es natürlich nicht einfach. Vielleicht hilft dir der Video Blog Erziehungsbasar. Da werden genau die beiden Themen "Nuggi" und "trocken werden" besprochen.
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Kiara
Freitag, 26. März 2010
Meine Tochter wird diesen Sommer 3 Jahre alt.Ich bin jetzt dran den Nuggi abzugewöhnen.Mit viel Überredungskünste und Argumente gelingt es mir jeden Tag besser und sie nhat ihn zum Mittagsschlaf und danach muss sie ihn ins Bett legen bis sie am Abend schlafengeht.Aber was mir sehr Mühe macht,ist dass sie noch keine kurze Sätze spricht.Ein paar Wörter spricht sie aber keine Sätze.Ich übe mit ihr jeden Tag etwa eine Stunde, je nach Lust und Laune wo sie hat.Zwingen tue ich sie nicht.Das kommt bei mir spontan mit üben.Und trocken ist sie auch nicht und sie macht auch noch keine klare Anzeichen.Bin alleinerziehend.Mache ich etwas falsch?Bitte helft mir!!!
lg katya
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Stucki Katya
Sonntag, 14. März 2010
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Ja stimmt haargenau!
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Mama5
Dienstag, 9. März 2010
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***sünneli***
Samstag, 3. April 2010