
Da sich das Immunsystem noch im Aufbau befindet, sind Kinder schnell von Durchfallerkrankungen betroffen. Haben sie erst einmal einige Infektionen hinter sich gebracht, bildet der Körper Abwehrmechanismen. Bis es so weit ist, bedeutet das meist Stress für die gesamte Familie: Leidet ein Kind unter Durchfall, dann bricht oft Chaos im Familienalltag aus, vor allem dann, wenn beide Elternteile berufstätig sind. Nicht selten passiert es dann, dass zu allem Übel die «Darmgrippe» auch noch die gesamte Familie befällt.
Nun ist schnelle Hilfe – und ein wirkungsvolles, gut verträgliches Medikament, welches vom Nachwuchs ohne Widerstand eingenommen wird – gefragt! Zudem ist wichtig, dass das Präparat dem Kind mehrmals in kurzer Abfolge hintereinander verabreicht werden kann. Pulver-Präparate eignen sich am besten, denn diese werden in Wasser aufgelöst und getrunken und haben nebenbei einen angenehmen kindgerechten Geschmack.
Hat Ihr Baby bereits seit mehr als sechs Stunden dünnen, wässrigen Stuhl? Wirkt das Kleine müde und apathisch und leidet unter Fieber oder erbricht? Zeigt sich nur ein schwacher Saugreflex oder wird das Trinken gar ganz verweigert? Ist zudem der Lidschlag deutlich seltener und wird wenig Urin produziert? Dann sollten Sie mit Ihrem Baby sofort einen Arzt aufsuchen, denn diese Anzeichen deuten auf eine schwere Durchfallerkrankung hin und diese kann für Säuglinge und Kleinkinder lebensgefährlich werden.
Bei Durchfall im Kindesalter ist schnelles Handeln Retter in der Not! Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind gefährdet, da die Folge von Durchfall viel Wasser- und Elektrolytverlust für sie bedeutet – eine akute Austrocknung droht! Krampfanfälle und Apathie sind bereits mehr als ernst zu nehmende Anzeichen. Ein Gewichtsverlust von nur 5 Prozent (oder gar mehr) kann bereits lebensbedrohend sein. Eine hohe und bedarfsgerechte Flüssigkeitszufuhr sind daher notwendig. Vor allem bei Kindern sollte das Präparat schnell anschlagen, keine Nebenwirkungen aufweisen und bereits für die Allerkleinsten geeignet sein. Diese Anforderungen erfüllen Präparate auf der Basis von «Lactobacillen». Trotz allem ist es aber notwendig, dass bei Durchfallerkrankungen von Kindern und Säuglingen unbedingt ein Arzt hinzugezogen wird!
Text: Sabine Trach