Die Fremdsamenspende

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Die Fremdsamenspende

Ein Kind ist der lebende Ausdruck einer Beziehung oder die Vervollständigung einer Familie. Umso schmerzlicher, wenn der ersehnte Wunsch nicht in Erfüllung geht. Leider gibt es kein Patentrezept, den Kinderwunsch nicht all zu übermächtig werden zu lassen, so dass er den Körper blockiert. Mehr Gelassenheit und Geduld, lässt sich aber auch nicht verschreiben wie ein Medikament.

Die Kinderlosigkeit hat nicht immer nur genetische oder seelische Ursachen. Bei einer operativen Entfernung beider Hoden, Chemo- oder Bestrah- lungstherapie infolge bösartiger Erkrankung usw. kann Fremdsamenspende eine Alternative sein.

Heute dürfen Samenspender in der Schweiz nicht mehr anonym bleiben. Das Fortpflanzungsmedizingesetz schreibt vor, dass die Identität des Spenders beim Bundesamt für Zivilstandswesen gespeichert wird. Nach seinem 18. Geburtstag hat das künstlich gezeugte Kind das Recht, Einblick in die Daten zu bekommen und via Amt den Kontakt zum biologischen Vater herzustellen. Das Gesetz verbietet das Geldverdienen mit Samenspende.
Heute dürfen Samenspender in der Schweiz nicht mehr anonym bleiben. Das Fortpflanzungsmedizingesetz schreibt vor, dass die Identität des Spenders beim Bundesamt für Zivilstandswesen gespeichert wird. Nach seinem 18. Geburtstag hat das künstlich gezeugte Kind das Recht, Einblick in die Daten zu bekommen und via Amt den Kontakt zum biologischen Vater herzustellen. Das Gesetz verbietet das Geldverdienen mit Samenspende.
Wichtig scheint mir, niemals zu vergessen: Eine Intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderlosigkeit kann auch neue Lebensperspektiven eröffnen.
  • Wie können wir unser Leben auch ohne Kinder lebenswert und gestalten?
  • Kommt für uns eine Adoption in Frage?
  • Wären Tages- oder Pflegekinder eine Alternative?
  • Welche gemeinsamen Lebensträume haben wir?