
Mutterwerden ist eine Plage, zumindest manchmal. Die verstärkte Ausschüttung des Hormones Progesteron erschwert gewisse Stoffwechselabläufe, weshalb Mama es beim Toilettengang jetzt manchmal besonders schwer hat. Wer mag, hilft sich mit Pflaumensaft. Eine ballaststoffreiche Kost und ausreichend Flüssigkeit sorgen ebenfalls für Erleichterung. Unter gewissen Voraussetzungen (die Mutter ist über 35 Jahre alt, in der Familie gab es Erbkrankheiten, auffällige Untersuchungsergebnisse) empfehlen Ärzte eine (freiwillige) Fruchtwasseruntersuchung. Im Labor werden dabei in erster Linie die Chromosomen auf Anzahl und Aufbau hin untersucht, die Ergebnisse geben Aufschluss über eventuelle Defekte der kindlichen DNA. Und noch etwas bereitet den jungen Eltern jetzt Kopfzerbrechen: Darf man denn mit einem Baby im Bauch noch – nun ja, sich körperlich nahe sein? Man darf, selbstverständlich! Vielleicht nicht unbedingt so, dass Druck auf dem mütterlichen Bäuchlein lastet, aber ansonsten ganz nach Lust und Laune. Einzige Ausnahmen: es kam bisher zu Blutungen oder Wehen, oder von ärztlicher Seite wurde eine Zwangspause verordnet.
Text: Claudia Eichhorn
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