Die 6. Schwangerschaftswoche (6 SSW)

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Die 6. Schwangerschaftswoche (6 SSW)

Babys Herzklopfen…

Zwei Herzen im Dreivierteltakt…naja, vielleicht nicht ganz, aber ungefähr in der sechsten Schwangerschaftswoche nimmt Babys Herz seine Arbeit auf. Es schlägt von nun an selbständig im eigenen Körper. Kind und Mutter sind per Nabelschnur miteinander verbunden, die Plazenta sorgt für eine optimale Versorgung des Embryos. Besonders der Kopf mit allem, was hineingehört wächst jetzt. Ungefähr reiskorngross ist das Kleine jetzt, und wenn man im Ultraschall genau hinsieht, erkennt man in der dunklen Umgebung der Fruchthöhle ein helles Etwas. Noch nimmt das Baby nichts von seiner Umwelt wahr, der Organismus ist gänzlich mit der Zellproduktion für die inneren Organe und Nervenzellen beschäftigt.

…und Mamas Körper

Oje, das kann ja noch was werden! Speziell Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, spüren jetzt deutlich, wie sehr ihr Körper in dieser Zeit beansprucht wird. Da aber jede Schwangerschaft ein neues Abenteuer ist, sind auch erfahrene Mehrfachmütter nicht davor gefeit. Nachdem man sich fast an die dauernde Übelkeit gewöhnt hat, kämpft man jetzt gegen Heisshungerattacken, Müdigkeit, Launenhaftigkeit – und zwar gern auch einmal gleichzeitig! Für den weiblichen Körper bedeutet eine Schwangerschaft Schwerstarbeit – daher sollte man sich nicht zuviel abverlangen und eine Pause gönnen, wann immer das erforderlich ist. Manchmal werden die Brüste schon jetzt empfindlicher, praller und kribbeln. Falsche Eitelkeit ist hier fehl am Platz – wenn der alte BH kneift, weg damit! Ein gut sitzender Sport-BH hilft manchmal weiter. Durch die Zusatzbelastung leidet die Immunabwehr, die Anfälligkeit für Bakterien steigt. Um jegliches Risiko zu vermeiden, sollten jetzt weder Rohmilchprodukte, halbweiche Eier, rohes Fleisch noch Sushi auf dem Speiseplan stehen. Alles sollte stets gut durchgegart und gebraten sein. Wer mit Haustieren lebt, sollte sich einem Toxoplasmosetest unterziehen, da diese Krankheit sehr gefährlich für die Schwangerschaft ist.

Text: Claudia Eichhorn

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