
Das Internet bietet viele Chancen für die Kinder. Es war noch nie so einfach, Informationen aus aller Welt in Sekundenschnelle zu bekommen. Über das Internet kann man mit Menschen aus aller Welt, die ebenfalls «im Netz» sind, in Verbindung treten. Die Möglichkeiten dazu sind sehr vielfältig. Man kann z.B. elektronische Post verschicken (E-mails), oder mit anderen Teilnehmern «chatten» (sich online unterhalten). In so genannten «Chat-Rooms» kann das Kind oder der Jugendliche mit wildfremden Personen aus aller Welt kommunizieren. Eine Tatsache, die so manchen Eltern grosse Sorge bereitet.
Ein Forschungsergebnis hat gezeigt, dass täglich ca. 750 000 Personen mit kriminellen Absichten Chat-Rooms und Kontaktbörsen durchstöbern. Die beliebteste Zielgruppe sind Mädchen und Jungen im Alter zwischen 7 und 18 Jahren. Die meisten Chats beginnen völlig harmlos, enden aber oftmals mit einer kriminellen Tat. Grundsätzlich hat man als erziehungsberechtigter Elternteil die Verantwortung, sein Kind vor den schädigenden Internet-Inhalten zu schützen. Das gelingt, indem man mit dem Kind einen verantwortlichen Umgang mit dem Internet gemeinsam übt und ihm genau erklärt was passiert, wenn es im Internet Kontakt mit Fremden Personen aufnimmt und wie man sich davor schützt. Ratsam ist ebenfalls, den PC an einem Ort aufzustellen, der es einem ermöglicht, als Elternteil ab und zu einen Blick auf die Internetaktivitäten des Kindes zu werfen, z.B. im Wohnzimmer.
Der regelmässige Gebrauch des Internets von Kindern und Jugendlichen ist in der heutigen Zeit völlig normal und bietet unumstritten viele Vorteile der Information und Kommunikation. Es ist jedoch Aufgabe der Eltern, sich darum zu kümmern, wie ihre Kinder das Medium «Internet» nutzen und sie dabei nicht sich selbst überlassen. Das Internet birgt auch viele Gefahren in sich. Wenn Eltern ihren Kindern beibringen, wie sie damit umzugehen haben, dient das dem Kind zum Schutz und für die Eltern bringt es eine gewisse Sicherheit.
Text: Tina Voss