Einen Sandkasten selbst bauen

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Einen Sandkasten selbst bauen

Kinder spielen gern und überall. Nach wie vor unübertroffen ist allerdings der Sandkasten. Sicher findet sich in der Nähe ein Spielplatz mit Sandkasten, besonders glücklich können sich natürlich Kinder mit einem eigenen Sandkasten schätzen. Besonders kreativ wird das Reich für den Nachwuchs, wenn die Eltern selbst den Bau des Sandkastens übernehmen.

Kreativ selbst bauen

Ein Sandkasten ist für jedes Kind das Grösste. Hier vergisst es sofort die Zeit und gibt sich dem Spielen mit Förmchen und Sandburgen ohne weitere Gedanken hin. Ein wirkliches Highlight ist erst der Sandkasten im eigenen Garten. Hier lassen sich zwar im Fachhandel durchaus gute Bausätze oder vorgefertigte Kästen erwerben, das perfekte Paradies in Form von Sand entsteht aber erst, wenn die Eltern selbst die Gestaltung in die Hand nehmen. Der Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt, dennoch gilt es einige Regeln zu beachten, damit der Eigenbau kein Reinfall wird.

Zunächst den Untergrund vorbereiten

Ein guter Sandkasten wird nicht nur oberirdisch angelegt, sondern beginnt bereits in der Erde. Es muss also vor dem eigentlichen Aufhäufen von Sand zunächst eine Grube ausgehoben werden. Die Seitenmasse nähern sich dem späteren Sandkasten, die Tiefe sollte rund 30 Zentimeter betragen. In die Grube gibt man grosszügig Kies oder Schotter, der anschliessend mit einer Rüttelplatte fixiert wird. Dieser recht grobkörnige Untergrund sorgt später dafür, dass sich kein Regenwasser im Sandkasten stauen kann, da überschüssige Nässe durch den Kies oder den Schotter abfliessen kann.

Durch das Fixieren wird zusätzlich sichergestellt, dass sich der Sand später nicht mit dem Untergrund vermischen kann.

Eine stabile Randbefestigung anbringen

Nach Abschluss der Untergrundarbeiten kann nun die Randbefestigung hergestellt werden. Beim klassischen Eigenbau kommen vor allem Holz und Stein zum Einsatz. Holz, beispielsweise in Form zurecht gesägter Baumstämme, ist schnell und einfach zu bearbeiten. Stein, hier können beispielsweise grosse Findlinge verwendet werden, bietet insgesamt eine stabilere Lösung und einen echten «Hingucker» für jeden Garten. Während Holz auch unbearbeitet durchaus seinen Zweck erfüllt, sollten Steine mit Beton fixiert und anschliessend gut verfugt werden. Andernfalls können die Findlinge schnell zur Gefahrenquelle werden.
 
Holz ist zwar nicht so langlebig wie Stein, bietet dafür aber auch an kühleren Tagen eine angenehm warme Sitzfläche für Kinder. Mit ein paar guten Pflegemitteln hält aber auch eine solide Holzkonstruktion viele Jahre.

Den richtigen Sand wählen

Wenn dann der Sand angeschafft werden soll, kommt man oft über die zahlreichen verschiedenen Sorten ins Staunen. Welcher Sand ist nun der richtige? Grundsätzlich unterscheiden sich die Sorten in erster Linie in ihrer Feinheit. Für den Sandkasten darf es ruhig eine recht feine Sorte sein. Mit feinen Sorten lassen sich beispielsweise besonders gut Sandkuchen «backen». Solch ein Sand wäre aber beispielsweise als Untersand unter einer Schaukel ungeeignet, da er sehr schnell hart wird. An dieser Stelle müsste eine grobkörnigere Sorte verwendet werden.

Wo sollte der Sandkasten aufgebaut werden?

Auch über den Standort des zukünftigen Sandkastens sollte man sich ein paar Gedanken machen. Zu empfehlen sind immer Orte, an denen die Kinder später nicht permanent der Sonne ausgesetzt sind. Auch ein gewisser Windschutz ist hilfreich. Wenn möglich, sollte auch die Option eines Regenschutzes bedacht werden. Man kann einen Sandkasten beispielsweise unter ein Abdach bauen oder eine Vorrichtung für einen grossen Schirm mit in die Planung aufnehmen.

Fazit

Es wird jedes Kind mit Stolz erfüllen, wenn die Eltern ihm einen eigenen Sandkasten im Garten bauen. Auch wenn der Selbstbau nicht der bequemste Weg ist, die neue Spiellandschaft wird der Nachwuchs sicher zu schätzen wissen. Richtig geplant und umgesetzt wird der neue Sandkasten viele Jahre Wind, Wetter und dem Toben der Kinder trotzen!
 
Text: Daniel D. Eppe

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