Gartenfreude auf engstem Raum: Der Topfgarten

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Gartenfreude auf engstem Raum: Der Topfgarten

Nicht immer steht ein grosszügiger Garten zur Verfügung, oft muss man sich mit einer kleinen Terrasse oder einem Balkon begnügen. Aber auch auf kleinem Raum muss man auf prächtige Pflanzen nicht verzichten. Wer sich für einen Topfgarten entscheidet, kann trotz wenigem Raum eine grüne Oase schaffen.

Was ist eigentlich ein Topfgarten?

Der Begriff Topfgarten verrät es schon: Pflanzen und Blumen werden nicht in Beete eingesetzt, sondern in Töpfe. Diese Lösung bietet sich besonders dann an, wenn man keinen Garten, sondern nur eine Terrasse oder einen Balkon als Freifläche zur Verfügung hat. Da hier naturgemäss keine Beete angelegt werden können, treten ersatzweise Töpfe als Lebensraum für die verschiedensten Pflanzen an. So lässt sich ein kleiner Garten oder eine grüne Oase ganz bequem auch auf kleinstem Raum schaffen. Zudem ist der Topfgarten eine hervorragende Lösung für Wintergärten, da die Töpfe dann auch ganzjährig mit Pflanzen bestückt werden können.

Ein Topfgarten braucht viel Pflege

Einen grundsätzlichen Nachteil hat der Topfgarten: Die Töpfe selbst können nicht so viel Wasser speichern wie ein Blumenbeet. In Folge müssen die Pflanzen in den Töpfen sehr regelmässig gegossen werden. Einem ambitionierten Kleingärtner, der sich über die Pflanzenpracht auf Balkon oder Terrasse freut, wird diese Arbeit allerdings nicht schwerfallen. Wer es ganz bequem mag, greift auf ein modernes Bewässerungssystem zurück, das die tägliche Arbeit deutlich erleichtert und eine nahezu perfekte Lösung für die nächste Urlaubsreise ist.

Welche Pflanzen können die grüne Oase zieren?

Grundsätzlich steht der persönliche Geschmack natürlich an erster Stelle. Beispielsweise Begonien, Lilien oder Dahlien eignen sich besonders gut als Topfpflanze und bereichern jede Freifläche durch eine herrliche Blütenpracht. Aber auch viele andere Pflanzen, die im Gartenbeet zuhause sind, können ohne Weiteres als Topfpflanze verwendet werden. Etwas Abwechslung und zugleich Nutzen bringen kleinere Töpfe mit verschiedenen Küchenkräutern. Welche Pflanzen besonders gut geeignet sind, hängt zudem von der Lage der Terrasse oder des Balkons und der daraus folgenden Sonneneinstrahlung ab. Wer sich unsicher ist, wird im Gartenfachhandel wertvolle Tipps bekommen können.

Topf ist nicht gleich Topf

Töpfe, die für den heimischen Topfgarten in Frage kommen, gibt es freilich viele. Allerdings sollten diese möglichst zur Pflanze passen, denn ein gelungenes «Ganzes» ergibt sich erst, wenn Topf und Pflanze optisch miteinander harmonieren. Vor allem für grössere Pflanzen darf zudem der Topf nicht zu klein ausfallen. Zu schnell wäre die Kapazität für die Pflanzenwurzeln erschöpft. Ausserdem bieten zu kleine Töpfe schlechtere Stabilität. Schon leichter Wind kann die Pflanzen in ihren Töpfen aus dem Gleichgewicht bringen und sie schliesslich umstürzen lassen.

Blumenduft bis in die Wohnung hinein

Ein gekonnt bestückter Topfgarten wirkt wie ein «grünes Zimmer». Schade wäre es, wenn dieser Zauber zur Tür in die Wohnung schon vorbei wäre. Wer sich duftende Pflanzen, beispielsweise Lavendel oder verschiedene Gewürzpflanzen, in direkte Fenster- oder Türnähe stellt, der kann den Duft auch innerhalb der Wohnung geniessen. Auf diese Weise wird stets ein Hauch von Sommer in allen Räumen verbreitet.

Fazit

Ein Topfgarten, egal wie gross und umfangreich er angelegt wird, bereichert jede Terrasse und jeden Balkon. Die Grundausstattung muss gar nicht teuer sein. Viele Pflanzen und Töpfe sind schon für kleines Geld zu haben. Wer es gern exotischer mag, greift zu Pflanzen aus fernen Ländern. So wird der Topfgarten auf seine eigene Weise einzigartig.
 
Text: Daniel D. Eppe