Kompost - erstklassiger Pflanzendünger

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Kompost - erstklassiger Pflanzendünger

Kompostieren ist die einfachste Art, Garten- sowie organische Küchenabfälle in wertvollen Humus zu verwandeln und ist somit der natürliche Weg, diese wieder in den Kreislauf der Natur einzubringen. Der Verrottungsprozess wird durch Kleinstlebewesen in Gang gesetzt. Dazu brauchen diese Luft, Feuchtigkeit, Wärme und pflanzliche Abfälle.
Bereits beim Sammeln kann gute Vorarbeit geleistet werden, indem sie z.B. Abfälle auf Fingerlänge zerkleinern oder Eierschalen zerdrücken. Zudem ist wichtig, den Sammelbehälter regelmässig zu leeren und Abfälle niemals zusammen zu pressen.

Was kommt auf den Kompost

Nur kompostierbare Abfälle sammeln; eine spätere Auslese ist äusserst unangenehm.

  • vorwiegend Rüstabfälle von Obst und Gemüse
  • Eierschalen
  • Tee und Kaffeesatz
  • Gartenabfälle wie Unkraut (vor Versamung)
  • Pflanzenreste und Grünschnitt (z.B. Gras)
  • Baum- und Heckenschnitte (zerkleinert)
  • alte Blumenerde

Nur in kleinen Mengen, weil schwer abbaubar:

  • Essensreste (z.B. Knochen)
  • Kork- odre Tannenzapfen
  • Nussschalen

Was kommt nicht auf den Kompost

  • Fette und Flüssigkeiten
  • Wurst, Fleisch, Fisch
  • Papier/Karton
  • Kohleasche
  • Staubsaugerbeutel
  • Katzensand
  • dicke Äste und Wurzeln
  • kranke Pflanzen
Zum Kompostieren, braucht man eigentlich nur die gut vermischten Abfälle auf den nackten Boden aufzuschichten und den Haufen mit Erde oder Rasenschnitt abzudecken. Vorzugsweise in einer geschützten Ecke, zum Beispiel unter einem Baum. Somit können Bodenlebewesen in den Komposthaufen einwandern und der Prozess läuft selbstständig an. Der Verrottungsprozess dauert 9 – 12 Monate. Wenn sich ein penetranter Geruch verbreitet, so ist das Material zu nass und verfault, statt zu verrotten. Abhilfe schafft das Umschichten und Vermischen mit trockenem Material wie geschreddertem Holz. Bei regelmässigem mischen und umschichten, wird der Prozess zusätzlich beschleunigt.