Tipps für die Kompostierung

Bewerte diesen Artikel

 
präsentiert von

Tipps für die Kompostierung

Boden verbessern und Umwelt schonen? Ein Komposthaufen bringt's. Der Frühling ist ein idealer Zeitpunkt, um ihn zu verwirklichen.
 
Von Gabi Hophan
Wer regelmässig Kompost verwendet, steigert die biologische Aktivität des Bodens und verbessert dessen Struktur. Damit das Kompostieren funktioniert, muss man einige Grundregeln beachten. Überlegen Sie zuerst, ob Sie sich im Gartencenter einen Kompostierbehälter kaufen oder doch lieber «nur» ein Drahtgitter in den Garten stellen.

Kompostierung im Drahtsilo

Die Kompostierung im Drahtsilo ist die klassische Art des Kompostierens. Am besten versieht man das Drahtsilo mit einer schwarzen Lochfolie, bevor man es mit Gemüse- und Rüstabfälle zu füllen beginnt. Die Folie hält die Feuchtigkeit zurück, speichert die Wärme und verhindert ein Austrocknen der Kompostiermasse am Rand. Zudem sollte man das Drahtsilo mit einem Deckel versehen.
 
Wenn das Drahtgitter voll ist (oder spätestens nach drei Monaten), schichten Sie den angerotteten Kompost zu einem Haufen auf. Dieser muss gegen Durchnässung mit einem Vlies abgedeckt werden. Als Platz sparende Massnahme können Sie den Haufen seitlich mit einem Holzrahmen einfassen. Um die Rottezeit zu beschleunigen, setzen Sie das Ganze noch ein- bis zweimal um (umsetzen bedeutet, dass man unten Material entnimmt und es oben in den Behälter gibt, um das frische Sammelgut zu «impfen»). Vorteile dieses Systems: Billig, einfach und gute Rottekontrolle. Nachteile: Braucht mehr Platz als Behälterkompostierung. Zudem kann es zu Geruchsemissionen kommen.

Kompostierung im Kompostierbehälter

Für die Kompostierung im Kompostierbehälter benötigt man ein Drahtsilo, Holzsilo oder Thermokomposter mit Deckel und Ummantelung in vernünftiger Grösse. Vorteile: Dieses System ist Platz sparend und stinkt garantiert nicht. Nachteil: Das Kompostieren im Behälter erfordert mehr Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl.