
Dann wird es im Juli/August höchste Zeit, ihn vorbeugend gegen Buchsbaumzünsler zu behandeln, um die kostbaren Pflanzen vor dem lebensbedrohlichen Kahlfrass zu schützen. Das Gartencenter Meier in Tann-Rüti gibt Tipps.
Von Gabi Hophan
Bereits im Frühling fressen die Zünsler-Raupen im Innern der Pflanze. Leider sieht man das von aussen meist nicht. Erst bei der zweiten Raupengeneration im Juli/August sind die Schäden zu sehen, aber dann sind sie bereits sehr gross. Zudem kommt es mit zunehmendem Zünslerfrass oft auch zur Pilzerkrankung «Buchstriebsterben». Diese schwächt den Buchs noch mehr. Fazit: Beugen Sie rechtzeitig mit einer kombinierten Behandlung gegen Zünsler und Pilzkrankheit vor (und weisen Sie auch Ihre Nachbarn darauf hin).
Lange Zeit hiess es immer, es gäbe kein wirksames Mittel gegen Zünsler. Mittlerweile hat sich «Kendo» (von Maag) als äusserst gut erwiesen. «Kendo» gibt es mittlerweile in Gartencentern auch für Hobbygärtner. Wenn man «Kendo» mit «Switch» mischt, beugt man gleichzeitig gegen das Buchstriebsterben vor. Übrigens: Falls Sie die Krankheiten einmal doch erst dann bemerken, wenn sie bereits ausgebrochen sind, helfen die gleichen Mittel.
Kontrollieren Sie Ihre Buchsbäumchen oder Buchshecken sicherheitshalber ab Mitte März, ob sie von kleinen Raupen befallen sind. Es gibt beim Buchsbaumzünsler zwei bis drei so genannte Generationen pro Jahr.
Denken Sie daran, dass gesunde Pflanzen wesentlich weniger anfällig auf Schädlinge und Krankheiten sind. Vernachlässigen Sie deshalb auch beim Buchs die Düngung nicht, vor allem dann, wenn er in Kübeln wächst. Zudem ist Blattnässe zu vermeiden. Wässern Sie den Buchs nur frühmorgens und am Boden.