Winterblüher – auch im Winter kann der Garten blühen

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Winterblüher – auch im Winter kann der Garten blühen

Gerade im tiefsten Winter sehnt sich der Mensch nach Farben und schönen, farbenfrohen Pflanzen, an denen er sein Auge im eigenen Garten erfreuen kann. Gerade dann, wenn die Tage besonders unfreundlich trist und nebelig sind. In Winter, in denen besonders milde Temperaturen herrschen, gibt es sie auch tatsächlich: Die Winterblüher.

Der Garten im Winter

Während der Wintermonate scheint sich der Garten im Winterschlaf zu befinden. Die meisten Pflanzen oder Sträucher haben ihr Wachstum eingestellt. Doch manche Pflanzen zeigen sich gerade während der kalten Monate in ihrer schönsten Pracht und erfreuen durch ihren wundervollen Duft. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Winter nicht extrem kalt ist. Bei 15 Grad minus wird natürlich nichts mehr erblühen.

Winterharte Gartenpflanzen

Auf Platz 1 der beliebtesten Winterblüher steht wohl unumstritten der Winter-Jasmin auch als Jasminum nudiflorum bekannt. Der Winterjasmin ist eine gelbe Kletterpflanze, die durch ihren besonderen Duft sehr beliebt ist und wird bis zu 3 m hoch. Das Besondere an dieser Pflanze ist die lange Blütezeit von Dezember bis April. Vorausgesetzt natürlich, die Witterungsverhältnisse passen. Ein weiterer sehr beliebter Winterblüher ist der Duftschneeball. Die Pflanze hat kleine weisse Blüten, aus denen rosafarbene Knospen spriessen und wird circa 2 Meter hoch. Ein besonderes Merkmal des Schneeballs ist sein Duft nach Vanille. Wenn man an Winterblüher denkt, sollte man auf die Schneerose keinesfalls verzichten. Sie gilt seit Jahrtausenden als Symbol der Hoffnung, denn ihre porzellanartigen, weissen, schalenförmigen Blüten kommen oft schon im tiefsten Winter und zählt somit wohl zu den Winterblühern, die der Kälte am meisten trotzen können.

Pflege und Standort für Winterblüher

Da Winterblüher grundsätzlich ganz besondere Pflanzen sind, sollte auch der Standort entsprechend gut überlegt sein. Am besten platziert man die Pflanzen so, dass man sie im Vorgartenbereich gut sehen kann. Manche pflanzen sie auch in der Nähe von Wintergärten oder auf der Terrasse. Zur Bodenverbesserung sollte die Erde mit Humus, Kompost oder Lauberde bereichert werden. Ein Schnitt ist selten nötig, sollte aber, wenn überhaupt ausschliesslich nach der Blütenzeit im Frühjahr passieren. Anders beim Winter-Jasmin, der sollte regelmässig ausgelichtet werden, indem dicht stehende Triebe entfernt werden. Das sorgt dafür, dass die Blütenpracht in der darauf folgenden Saison noch schöner ausfällt.

Fazit

Oftmals traut man seinen Augen nicht, wenn man im Winter da und dort eine blühende Pflanze entdeckt. Gerade nach einem langen Winter sehnt sich der Mensch wieder förmlich danach, dass sich die Natur in ihrer Farbenpracht zeigt. Bei geschickter Pflanzenwahl kann man sich auch im eigenen Garten von der ein oder anderen wunderschönen Winterpflanze verzaubern lassen.
 
Text: Tina Voss