Umzugstipps: Das gilt es zu beachten

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Umzugstipps: Das gilt es zu beachten

Bald ist wieder Zügeltermin, und deshalb stellen sich viele Fragen: Soll man den Umzug selber wagen? Und woran sollte man beim Zügeln oder bei der Einholung von Offerten beim Profi denken? Wir haben uns mit der Umzugsfirma Kehrli+Oeler unterhalten.
Von Gabi Hophan
Wer umzieht, sollte frühzeitig planen und sich informieren. Kantone, Mieterverband und Umzugsfirmen bieten Informationen und Checklisten im Internet. Diese helfen mit, sich richtig vorzubereiten. Vergessen Sie nicht: Ein Umzug ist immer auch mit grossem organisatorischem Aufwand und vielen administrativen Aufgaben verbunden. Darunter fallen beispielsweise Entrümpelung, Adressänderungen, Ab- und Anmeldungen, Nachsendeservice durch die Post, Ummeldung des Autos, Versicherungsanpassungen usw.

Selber umziehen oder nicht?

Ob man den Umzug selber durchführt oder ihn durch professionelle Umzugsunternehmen machen lässt, ist eine Frage des Budgets und der zu zügelnden Menge. Achtung: Die Umzugswagen, die man mieten und mit normalem Fahrausweis fahren kann, sind nicht allzu gross.

Know-how und Versicherung

In Zusammenhang mit Demontage und Montage von Möbeln sowie dem Beladen eines Fahrzeugs braucht es ein relativ grosses Know-how. Ausserdem sind allfällige Schäden beim professionellen Zügelunternehmen versichert, beim Do-it-yourself-Umzug jedoch nicht.

Umzug mit Kindern

Ein Umzug mit Kindern sollte besonders gut geplant werden. Kinder bis zu sechs Jahren sind am Umzugstag bei Bekannten, Freunden oder einem Babysitter am besten untergebracht. Sind sie älter, sollte man sie mithelfen lassen. So haben sie das Gefühl, gebraucht zu werden und verkraften den Umzug besser. Im neuen Zuhause sollte man die Kindersachen zuerst auspacken und aufstellen. Dann fühlen sich die Kleinen schneller zu Hause.

Grundlegende Tipps für den Umzug

Verkaufen oder entsorgen Sie frühzeitig alles, was Sie nicht mehr brauchen. So reduzieren Sie das Umzugsvolumen. Rechnen Sie für den Umzug einen Tag mehr ein. Dieser Puffer dient als Sicherheitsfaktur für unvorhergesehene Verzögerungen.
 
Die richtigen Hilfsmittel
Sorgen Sie frühzeitig für die richtigen Packmaterialien und -hilfsmittel. Es gibt spezielle Umzugskartons für Wäsche, Bücher, Bilder und Lampen. Ferner kann man auch Schonbezüge und Schutzhüllen für Matratzen, Couch und Sessel mieten. Sehen Sie sich rechtzeitig im E-Shop der Umzugsfirmen um, oder rufen Sie dort an und lassen Sie sich beraten.
 
Unmittelbar vor dem Umzug
Erstellen Sie vor dem Umzug einen Möbelstellplan, der aufzeigt, welche Möbel in welches Zimmer gehören und beschriften Sie Möbel und Kartons dann so, dass sie gleich ins richtige Zimmer gestellt werden. Markieren Sie zusammengehörende Möbelteile, damit sie mühelos wieder montiert werden können. Stecken Sie Stifte, Zapfen und Schrauben pro Möbelstück in eine beschriftete Tüte.
 
Da ein Umzug immer mit Lärm verbunden ist, sollten Sie Nachbarn oder Mitbewohner auf Ihren Einzug aufmerksam machen (z. B. durch einen Aushang im Treppenflur).
 
Am Umzugstag
Führen Sie Dokumente wie Reisepässe, Urkunden, Kontoauszüge, Versicherungspolicen usw. persönlich mit. Bewahren Sie diese an Stellen auf, wo sie nicht versehentlich eingepackt werden. Bewahren Sie Koffer, Kleidersäcke und alles, was Sie für die ersten Tage nach dem Umzug benötigen, getrennt auf und transportieren Sie wertvolle Gegenstände wie Schmuck, Pelze usw. nicht unbeaufsichtigt als Umzugsgut.
 
Schäden sofort schriftlich festhalten
Halten Sie festgestellte Schäden, die durch den Transport entstanden sind, möglichst schon auf dem Arbeitsrapport der Umzugsfirma fest oder melden Sie diese spätestens innerhalb von 3 Tagen (telefonisch und schriftlich per eingeschriebenem Brief). Achtung: Kratzer sind nicht automatisch versichert. Wenn Sie neue Möbel ohne Kratzer haben, sollten Sie das der Transportfirma vor dem Umzug kommunizieren und die Mitarbeiter bitten, dies zu verifizieren.
 
Nach dem Umzug
Polieren Sie Fussböden erst nach dem Umzug. So vermeiden Sie während des Umzugs Unfälle durch Rutschgefahr. Mit einer kleinen Einweihungsparty oder einem Glas Prosecco im neuen Zuhause entschädigen Sie Ihre Nachbarn für blockierte Treppenaufgänge, Lärm und sonstige Unannehmlichkeiten.