
Laut zahlreicher Studien und Versuche wirken sich Farben positiv auf die Entwicklung der Kinder aus. Da das Farbenwissen des Menschen allein auf Erfahrungswerten basiert, sollten Kinder bereits früh lernen, Farben sowohl zu sehen, als auch zu erkennen. In den meisten Fällen kann es den kleinen Entdeckern gar nicht bunt genug zu gehen. Setzten Sie auf Muster, Formen und Farben in wilder Kombination – das regt die Fantasie an. Zusätzlich lassen fröhliche Motive auf Tapete oder Heimtextilie die Augen Ihrer Kinder leuchten.
Achten Sie neben den vielen bunten Akzenten aber auch auf ruhigere Bereiche bzw. Elemente, durch die die Kinder eigene Ideen entwickeln können.
In einem gut geplanten Kinderzimmer spielt auch Licht eine wichtige Rolle: Das Vorhandensein oder Fehlen von ausreichendem Tageslicht wirkt sich unmittelbar auf unseren Organismus aus. Zu wenig Licht führt zum Beispiel zu einem Gefühl von Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder Kopfschmerzen. Natürliches Licht durch grosszügige Fenster ermöglicht den Kindern hingegen ein leichteres uns schnelleres Lernen. Wenn möglich, wählen Sie ein Zimmer unter dem Dach, da durch Dachfenster in der Regel wesentlich mehr Licht in den Raum einfällt als durch Fassadenfenster der gleichen Grösse.
Absolut im Trend liegen bei den Kleinen thematische Kinderzimmer. Egal, ob da der Lieblingsstar oder ein Comic-Held von der Tapete oder diversen anderen Einrichtungsgegenständen lacht – heute gibt es bereits eigene Möbelserien mit dem Konterfei der Kinderhelden. Dazu passend finden Sie auch Bilder, Bettwäsche, Gardinen, Wanduhren oder Mülleimer. Beachten Sie bei der Anschaffung allerdings, dass sich der Geschmack Ihres Nachwuchses im Kindesalter allzu schnell bzw. oft ändern kann. Wenn Sie Möbel und Einrichtungsgegenstände im Jahrestakt kaufen müssen, kann das den Geldbeutel ziemlich strapazieren. Eine gute Alternative bieten Deko-Sticker, die sich leicht wieder vom Untergrund ablösen lassen – spätestens wenn der Lieblingsstar oder Comic-Held einem anderen Idol «Platz machen muss».
Selbstverständlich sollte gerade das Kinderzimmer besonders kindersicher gestaltet sein. Besonders bei Kleinkindern sollten Sie die Umgebung auf alle nur erdenklichen Gefahren untersuchen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Vermeiden Sie scharfe Ecken und Kanten sowie Ritzen, wo sich Kinder verletzen bzw. einklemmen könnten. Sämtliche Fenster und Balkontüren benötigen spezielle Sicherungen, des Weiteren müssen alle Steckdosen kindersicher sein. Um ausgiebiges Spielen und Toben zu gewährleisten, verhindern spezielle Unterlagen das Wegrutschen der Teppiche.
Text: Helge Trach