Entrümpeln und Räumen

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Entrümpeln und Räumen

Egal ob Frühjahrsputz, Umzug oder Auflösung eines Haushalts bevorstehen: Das Entrümpeln oder gar Räumen von Wohnung oder Haus sind eine echte Herausforderung. Hier einige Tipps.

 

Von Gabi Hophan

Eines gleich vorweg: Beginnen Sie so früh wie möglich! Verschaffen Sie sich einen Überblick über das, was Sie nicht mehr brauchen oder wollen und entscheiden Sie dann, was Sie verkaufen, versteigern, verschenken oder entsorgen.

Verkaufen und versteigern

Wer Geschirr, Möbel respektive Haushaltsgegenstände verkaufen will, kann das via Flohmarkt tun. Auch Brockenhäuser zahlen manchmal für besonders attraktive oder wertvolle Ware oder nehmen diese in Kommission. Nicht zuletzt können exklusivere Gegenstände auch via Internet (z. B. bei www.piazza.ch, www.ebay.ch oder www.ricardo.ch) versteigert werden. Eine Auktion im Internet empfiehlt sich, wenn Sie sich an ein grosses Publikum wenden wollen. Gute Tipps zum Thema Versteigern finden Sie bei Ayom. Markenkleidung hingegen - vor allem Kinderkleider - kann man in vielen Secondhandläden zu Geld machen.

Verschenken

Überlegen Sie vor dem Entsorgen, ob Sie mit Möbeln, Kleidern und Hausrat, die Sie nicht mehr brauchen, jemandem nützen oder eine Freude machen könnten. In Frage kommen Brockenhäuser, karitative Organisationen (z. B. die Heilsarmee) und Fundgruben, aber auch Bekannte und Freunde. Saubere, noch tragbare Altkleider und Schuhe, Tisch-, Bett- und Haushaltwäsche, Daunenduvets und Kissen können zudem über die Altkleidersammlung (z. B. Strassensammlungen oder Container von Texaid oder SoliTex) auch einem guten Zweck zugeführt werden.

Selbst entsorgen oder entsorgen lassen

Falls Sie genügend Zeit haben, sortieren Sie und entsorgen anschliessend. Bei Unsicherheiten erkundigen Sie sich bei Ihrer Kehrichtverbrennungsanlage, dem Umweltamt der Gemeinde oder den Werkhöfen mit Abfallabnahme. Konsultieren Sie auch den Abfallkalender Ihrer Gemeinde. Falls Sie keine Lust (oder Zeit) zum Sortieren haben, bestellen Sie bei einem Entsorgungsunternehmen eine Mulde, füllen diese und lassen sie abholen. Das kostet allerdings ziemlich Geld, spart aber Zeit.

Das gehört in den Restmüll

Wo Papier oder Karton, Glas und Altkleider hingehören, weiss man im Allgemeinen. Aber es gibt Ausnahmen: Fotos und Tapeten, Fensterglas und Spiegel sowie ausgediente Gummistiefel und Flip-Flops gehören nämlich in den Restmüll.

 

Zurück an den Händler

Oft sind die Kosten für das Entsorgen eines Gegenstandes automatisch im Kaufpreis inbegriffen. Dann allerdings ist der Handel auch verpflichtet, die Entsorgung zu übernehmen. Dabei kommt es nicht darauf an, wo die Gegenstände gekauft wurden. Beispiele: Neonröhren, Energiesparlampen, Elektroschrott.

 

CDs bitte nicht in den Restmüll!

CDs bestehen aus wertvollem Polycarbonat und sind wieder verwendbar. Werfen Sie sie deshalb nicht in den Restmüll, sondern zerkratzen Sie sie etwas, um persönliche Daten zu schützen und geben Sie sie an einer Sammelstelle ab.

Zwischenlagern

Für momentan nicht benötigte Möbel, Sportgeräte und Sammlungen aller Art bieten viele (Umzugs-)Firmen in Einzellagerräumen (oder Self-Storage) eine sichere Art der Lagerung an (z. B. Zebrabox oder Myplace).

 

Weitere Infos zum Thema Abfall ganz allgemein finden Sie beim Bundesamt für Umwelt.