Neue Traumküchen: Grösser, schöner, moderner

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Neue Traumküchen: Grösser, schöner, moderner

Ob mit Tim Mälzer, Jamie Oliver, Johann Lafer oder den Kochprofis: Das Fernsehen sorgt dafür, dass übers Kochen gesprochen wird. Und es wird auch mit Leidenschaft gekocht, nicht nur im Fernsehstudio. Kein Wunder, werden die Küchen auch zu Hause immer grösser und schöner und mutieren zunehmend zum erweiterten Wohnzimmer.
Von Gabi Hophan
Vorbei sind die Zeiten von «Mamas geheimem Tempel». Kochen ist zur populären Freizeitbeschäftigung geworden. Deshalb hat sich die Küche geöffnet, ist zum Mittelpunkt für Freunde und Familienmitglieder geworden und gehört zum erweiterten Wohnbereich. Fazit: Die Küchen werden grösser, der Stauraum wird wichtiger und hohe Technikstandards sind gefragt. Zudem darf die Küche nicht mehr unbedingt nur nach Küche aussehen.

Futuristisches Küchendesign

Die neuen Top-Modelle präsentieren sich mit sehr edlem und markantem Design. Vieles, was früher offensichtlich an die Küche erinnerte, versteckt sich nun hinter attraktiven Frontgestaltungen oder wird darin integriert. Auch Architekten gehen auf diesen Wandel ein, indem sie Küchenmöbel bündig in Nischen einbauen oder Kochinseln schon in der Grundstruktur mit besonderen Podesten berücksichtigen.

Anwenderfreundliche Technik

Die gestiegenen Anforderungen machen auch vor der Technik nicht Halt. So kommen z. B. Schubladen und Schränke immer öfter ohne Griffe aus und bilden eine einheitliche Fläche. Ein Antippen mit Hand oder Knie reicht aus, damit die Schublade oder Schranktür sanft aufgleiten. Dies lässt sich mechanisch über eine Feder oder durch elektrische Schübe erreichen.

Backöfen, Dampfgarer und Co.

Im Dampf garen liegt im Trend, weil es eine schonende und gesunde Zubereitungsart ist. Die ganz neuen Hightech-Geräte sind Alleskönner, mit denen man komplette Gerichte oder gar mehrgängige Menüs zubereiten kann.

Geschirrspüler: Immer sparsamer und leiser

Nicht alle Haushalte haben einen Geschirrspüler. Dabei ist das Fehlen eines Geschirrspülers mittlerweile schon aus ökologischer Sicht falsch. Beim Abwasch von 14 Gedecken von Hand fliessen nämlich leicht 60 bis 70 Liter Wasser durch den Hahn, während die meisten Geschirrspüler nur noch einen Bruchteil davon benötigen. Die Geräte vereinen Komfort und Sparsamkeit.