So sorgen Sie für gute Luft in der Wohnung

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So sorgen Sie für gute Luft in der Wohnung

Gerüche und eine mangelhafte Luftqualität in Innenräumen können das Wohlbefinden negativ beeinflussen. Erfahren Sie, was Sie dagegen tun können.
Von Gergina Hristova

Wer kennt das nicht? Schlechte oder unangenehme Gerüche können sich nach dem Kochen, Rauchen oder durch die Anwesenheit von Haustieren im Haushalt bemerkbar machen. In manchen Räumen kann es müffeln, ohne dass die Ursache festgestellt werden kann.

Beeinflussung des Wohlbefindens

Da der Geruchssinn entscheidend daran beteiligt ist, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen, macht es nur Sinn, dass Wohlbefinden auch von Gerüchen beeinflusst werden kann.

Gesundheitsrisiko

Gerüche hängen entscheidend mit der Luftqualität zusammen. Wer immer wieder schlechte Luft einatmet, schadet seinem Körper. Die Luftqualität wirkt sich direkt auf die Gesundheit der sich im Raum befindenden Personen aus. Schlechte Gerüche sind also negative Umweltbelastungen, gegen die man gezielt vorgehen sollte.

Quellen suchen

Wichtig ist zunächst einmal die offensichtlichen, aber auch die weniger offensichtlichen Quellen von Gerüchen zu ermitteln. Denn erst wenn die Ursache des Geruchs zweifellos feststeht, kann man dagegen vorgehen. Mögliche Ursachen Schadstoffe in der Raumluft entstammen sehr vielen verschiedenen Quellen. Wenn die Wohnung müffelt und die Quellen des Geruchs nicht bekannt sind, könnten flüchtige Chemikalien aus Baustoffen oder Schadstoffemissionen aus gewissen Einrichtungsmaterialien die Ursache sein. Eine Raumluftmessung gibt in solchen Fällen Auskunft. Durch Kochen, Duschen und den Gebrauch von Produkten für Haushalt und Hobby sowie durch den Stoffwechsel der Hausbewohner entstehen Schadstoffe und Feuchtigkeit. Die stärkste Innenraumbelastung ist allerdings das Rauchen.

Was tun für eine bessere Luftqualität?

Wichtigste Regel: Lüften Sie mehrmals täglich während einigen Minuten bei voll geöffneten Fenstern, indem Sie Durchzug erzeugen. Die Frischluftzufuhr sorgt dafür, dass feuchte, schlecht riechende Luft aus dem Rauminneren entweichen kann. So beugen Sie auch Milben und Schimmelpilzen vor.

Natürliche Baustoffe, schadstoffarme Einrichtung

Wichtig ist, dass die gewählten Baumaterialien wenig Schadstoffe enthalten. Sie sollten aber auch Feuchtigkeit gut ausgleichen können. Das spricht für natürliche Baustoffe wie Holz, Gips, mineralische Putze und Naturfarben. Den Einsatz von synthetischen Putzen, Dämmstoffen, Farben und Versiegelungen sollte man möglichst vermeiden. Auch Einrichtungsgegenstände können Materialien enthalten, die Schadstoffe freigeben. Gütezeichen, die eine Prüfung der Emissionen an die Raumluft beinhalten, erleichtern die Auswahl schadstoffarmer Einrichtungsgegenstände. Beispiele solcher Labels sind «Blauer Engel», «GuT», «Oeko-Tex Standard 100/Standard 1000».