Strom sparen im Haushalt: Unsere Tipps
Wer seinen Stromverbrauch reduzieren kann, schont nicht nur sein Portmonnaie, sondern auch die Umwelt und leistet einen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Lesen Sie hilfreiche Tipps für den effizienten Umgang mit Strom im Haushalt.
Von Gergina Hristova
Gemäss Angaben der BKW FMB Energie AG fallen etwa 31 Prozent des gesamten Stromverbrauchs der Schweiz den Schweizer Haushalten zu. Damit gehören sie zusammen mit der Industrie (33 Prozent) und den Dienstleistungsbetrieben (26 Prozent) zu den bedeutendsten Stromverbrauchern.
Strom sparen zahlt sich aus
Obwohl mit Heizen und Autofahren in der Regel mehr Energie verbraucht wird als durch Stromanwendungen, lohnt es sich allemal, mit Strom sparsam umzugehen. Neben einer geringeren Umweltbelastung trägt der effiziente und sparsame Stromverbrauch zur Versorgungssicherheit bei, da weniger Kraftwerke gebaut werden müssen.
Wenn wir dann noch berücksichtigen, dass ein Drei-Personen-Haushalt durchschnittlich 4000 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht, was sich mit 600 bis 800 Franken im Haushaltsbudget niederschlägt, wird schnell klar, dass Stromeinsparungen zur Entlastung der Finanzen führen können.
Ein paar Tipps zum Stromsparen
Der wichtigste Grundsatz beim Kauf ist die Wahl von Geräten mit der höchst möglichen Energieeffizienzklasse (A, A+, A++). Die wichtigste Regel beim Einsatz lautet: Geräte sofort nach dem Gebrauch ganz ausschalten. Ebenfalls lohnt sich zu überprüfen, ob gewisse Stromanwendungen wie Waschen, Trocknen und Spülen in die günstigen Niedertarifzeiten verlegt werden können. Viele Geräte verfügen dazu über eine Zeitvorwahl. Unter Beachtung der nachfolgenden Tipps lässt sich mit Sicherheit weiter Strom sparen:
Kühlschrank und Gefrierfach
- Stellen Sie die richtige Kühltemperatur ein. Beim Kühlschrank sind dies 5 bis 7 Grad, beim Gefriergerät minus 18 Grad.
- Kühlschrank und Tiefkühler nicht unnötig lange öffnen.
- Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank.
- Achten Sie darauf, dass Lüftungsschlitze bei Einbaugeräten frei bleiben.
- Kühlschrank-Gefrierfach und Gefriergeräte regelmässig abtauen.
- Waschmaschine und Wäschetrockner
Kochwäsche öfters mit 60 statt mit 95 Grad waschen.
- Verzichten Sie auf das Vorwaschen bei wenig verschmutzter Wäsche.
- Bei geringen Wäschemengen Kurz- oder Energiesparprogramme verwenden.
- Wählen Sie eine möglichst hohe Schleuderzahl, denn dies senkt den Energieverbrauch beim Trocknen.
- Wann immer möglich, Wäsche im Freien trocknen.
Kochherd und Backofen
- Durchmesser von Pfanne und Kochstelle sollten übereinstimmen.
- Wenn möglich, mit Deckel auf der Pfanne kochen.
- Dampfkochtopf für Gerichte mit langer Gardauer benutzen.
- Mit Isolierpfannen lässt sich stromsparend, mit wenig Wasser und bei niedriger Temperatur kochen.
- Bei fast allen Gebäckarten und allen Braten kann auf das Vorheizen im Backofen verzichtet werden.
Geschirrspüler
- Fassungsvermögen möglichst gut ausnützen, sprich das Gerät erst starten, wenn es vollständig gefüllt ist.
- Wählen Sie Sparprogramme für leicht verschmutztes Geschirr.
Beleuchtung
- Lassen Sie das Licht nicht unnötig brennen.
- Verwenden Sie nach Möglichkeit Leuchtstoff- und Energiesparlampen.