
Mücken orten ihre Opfer auf 100 Meter, indem sie sich an Bewegung und Kleiderfarbe orientieren. Besonders attraktiv sind für sie dunkle Farben. Tragen Sie deshalb möglichst helle Kleider und zwar solche, die nicht eng auf der Haut anliegen. Achten Sie zudem auf festes Gewebe.
Halten Sie Mücken fern, statt sie zu bekämpfen: Z. B. mit Mückengittern und Gaze an Fenstern und Türen. In den Baumärkten sind Selbstbausysteme zu haben. Wer diese Ausgabe scheut, sollte tagsüber lüften und vor der Dämmerung alle Fenster schliessen.
Wenn Sie während des Schlafes oft gestört werden, kaufen Sie am besten ein Moskitonetz für Ihr Bett. Stopfen Sie den unteren Netzsaum unter die Matratze, damit Sie rundum geschützt sind. Achtung: Die Maschen des Netzes sollten 1 x 1,2 mm gross sein. So kommen die Mücken nicht durch, aber die Luft kann zirkulieren. Tipp: Kunststoffnetze sind leichter als Baumwollnetze.
Gute Mückenschutzmittel halten die lästigen Blutsauger für einige Stunden fern. Besonders gut schaffen das laut Untersuchungen Produkte, die auf den Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET) setzen. Mückenschutzmittel sollte man aber nur in den Dämmerzeiten und sehr sparsam einsetzen, da bei häufigem Gebrauch die Gefahr von Hautreizungen und Allergien besteht. Vor allem für Säuglinge und Kleinkinder sind die Wirkstoffe oft problematisch.
Und noch etwas: Machen Sie Brustätten rund ums Haus den Garaus. Mücken legen ihre Eier in stehendes Wasser. Decken sie deshalb Regentonnen mit Fliegengaze ab und leeren Sie herumstehende Krüge, Giesskannen und Eimer aus. Apropos Gartenteich: Locken Sie Frösche an, das sind die natürlichen Feinde der Mücken und installieren Sie, falls Sie einen Teich haben, evtl. einen Springbrunnen darin. Der macht den Mücken das Leben ebenfalls schwer.
Als eher unwirksam haben sich in Tests ätherische Öle, Duftöle und andere natürliche Mittel herausgestellt. Das Gleiche gilt für so genannte Mückenstecker, die Wirkstoffe in der Raumluft verteilen oder für elektrische Mückenabwehr-Geräte.