Fit für die Hochzeitsnacht?

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Fit für die Hochzeitsnacht?

Die Hochzeitsnacht stellt wohl für jedes frisch getraute Paar den Höhepunkt der Feierlichkeiten dar. Zwar ist der Sinn und Zweck heute ein anderer geworden, mit ein paar Tipps wird diese Nacht dennoch unvergesslich.

Die Hochzeitsnacht früher

In alten Zeiten war die Hochzeitsnacht etwas sehr Besonderes. Es war üblich, jungfräulich vor den Altar zu treten und zu heiraten. In der folgenden Hochzeitsnacht verlor die Braut dann ihre Unschuld. Allerdings freuten sich nicht alle Bräute auf diese Nacht. Oftmals war der Gedanke daran mit Angst verbunden. In manchen Gebieten, vorzugsweise in den Ostteilen Europas wurde die Hochzeitsnacht vonseiten des Bräutigams recht rücksichtslos begangen. Sie fand nicht nach der Feier statt, sondern währenddessen. Das Paar war zwar unter sich, es galt aber nicht, schöne Momente zu verleben, sondern die Braut zu entjungfern. Als Beweis wurde der versammelten Mannschaft das weisse Bettlaken mit den Spuren der Entjungferung präsentiert.

Die Hochzeitsnacht heute

Heutzutage tritt man kaum noch jungfräulich vor den Altar, die Hochzeitsnacht im klassischen Sinne hat daher ihre Bedeutung verloren. Dennoch ist sie etwas Besonderes, denn es ist immerhin die erste Nacht als verheiratetes Paar. Eine Nacht, die man, wie die gesamte Hochzeit, gut vorbereiten sollte. Denn so wird sie garantiert unvergesslich.

Es müssen nicht nur der Ort und zumindest ein grober Zeitrahmen geplant sein, die sich beide gut an die Feierlichkeiten angliedern lassen, sondern auch ein schön hergerichtetes Zimmer oder nette Accessoires sollten rechtzeitig besorgt werden.

Der richtige Ort

Der richtige Ort für die Hochzeitsnacht kann natürlich in der gemeinsamen Wohnung sein, wichtig ist vor allem, dass das Paar ungestört bleibt. Besonders gut funktioniert das natürlich, wenn man einen «geheimen» und nicht weniger schönen Ort aufsucht. Beispielsweise ein luxuriöses Hotelzimmer. Hier ist man garantiert ungestört und braucht sich um die Vorbereitungen keine grossen Gedanken zu machen. Viele Hotels bieten die Hochzeitsnacht als besonderen Service an. Das Paar braucht sich um nichts zu kümmern, sondern braucht nur noch geniessen. Natürlich beinhaltet ein solcher Service nicht nur ein Bett, sondern vielleicht auch einen Whirlpool, in dem man zur Einstimmung ein Glas Champagner nehmen kann.

Vorbereitungen für die Hochzeitsnacht

Die Hochzeitsnacht wird dann zu etwas Besonderem, wenn die entsprechenden Räumlichkeiten dafür vorbereitet werden. Findet die Nacht in privaten Räumen statt, sind es oft Freunde, die die notwendigen Vorkehrungen treffen. Es können jede Menge sinnliche Teelichter entzündet werden oder ein «Teppich» aus roten Luftballons in der Wohnung verteilt werden. Besonders romantisch sind natürlich die Blütenblätter roter Rosen auf dem Boden und auf dem Bett. Romantische und sinnliche Musik sowie ein Glas Champagner lassen beide die Feierlichkeiten schnell vergessen und schärfen die Aufmerksamkeit aufeinander. Einer unvergesslichen Nacht steht nichts mehr im Wege!

Wertvolle Tipps

Perfekt soll es sein, keine Frage. Wie aber rundet man die getroffenen Vorbereitungen ideal ab? Entscheidend für die Hochzeitsnacht ist natürlich auch die Kleidung. Wenn die Hochzeitsgarderobe abgelegt wird, sollte es «unten drunter» auch entsprechend stilvoll und delikat weitergehen. Schöne Dessous sind hier natürlich das Mittel der Wahl. Vorzugsweise beschafft man sich für diesen Anlass neue Modelle, um den Partner zusätzlich zu überraschen.
Vorsorge ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Diese bezieht sich vor allem auf die Feierlichkeiten und den Alkohol. Zwar soll ausgelassen gefeiert werden, durch zu grossen Alkoholkonsum kann aber die Hochzeitsnacht ernsthaft in Gefahr geraten. Im betrunkenen Zustand wird die Nacht sicher auch unvergesslich, allerdings nicht unbedingt im positiven Sinne.

Fazit

Die Hochzeitsnacht findet nur einmal statt, daher sollte sie entsprechend begangen werden. Es ist nicht nur eine Nacht zu zweit, sondern der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Mit guter Planung sollte also nicht gegeizt werden.
 
Text: Daniel D. Eppe