Hochzeit – Was gibt’s zu essen?

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Hochzeit – Was gibt’s zu essen?

Damit eine Hochzeitsfeier gelingt, müssen verschiedene Faktoren stimmen. Nicht zuletzt entscheidet auch das Essen über die Zufriedenheit der Gäste und des Brautpaares. Was gibt es hier zu beachten?

Menü will gut geplant sein

Oft sind es Kleinigkeiten, die zum Erfolg führen. So ist es auch bei der Zusammenstellung des Hochzeitsmenüs. Ganz gleich, ob die Hochzeitsfeier in den eigenen vier Wänden stattfinden soll oder ob ein Saal oder ein Gasthaus angemietet wird – Speisen und Getränke wollen sorgfältig ausgesucht sein.

Die Planung der Menüfolge, die nicht nur auf die Bedürfnisse der Gäste und des Brautpaares abgestimmt sein sollte, richtet sich idealerweise nach der aktuellen Jahreszeit. Auf diese Weise gelingt das Hochzeitsessen recht einfach und wird zum wahren Genuss für alle Beteiligten.

Speisen zur Hochzeit

Ein Hochzeitsmenü setzt sich in der Regel aus mehreren Gängen zusammen, drei Gänge gelten hier als Minimum. Als Vorspeise eignet sich immer eine Suppe, natürlich wird hier gern die sogenannte Hochzeitssuppe gereicht. Zusätzlich sind kleine Häppchen wie Kanapees oder der klassische Krabbencocktail sehr beliebt. Zur Hauptspeise gibt es für gewöhnlich eine Auswahl verschiedener Fleischsorten und üppige Beilagen wie verschiedene Gemüse, Kartoffelvariationen und Sossen. Vor allem in den Sommermonaten darf hier auch gegrilltes Fleisch und Gemüse nicht fehlen. Der Nachtisch kann sich von verschiedenen Cremes oder Puddings über frisches Obst der Saison bis hin zu Eisvariationen erstrecken. Auch hier ist erlaubt, was gefällt und schmeckt.

Idealerweise wird zur späteren Stunde noch ein kleiner Imbiss gereicht. Klassisch ist hier am späteren Abend die Käseplatte mit frischen Weintrauben sowie Kaffee und Kuchen um Mitternacht. 

Faustregel bei der Menügestaltung

Die individuelle Ausgestaltung des Menüs lässt viel Freiraum für Kreativität. Damit alle Gerichte möglichst gut ankommen, sollte jedoch immer eine Faustregel beachtet werden. In keinem Fall sollte man zwei Speisen mit gleicher Farbe oder mit gleichen Hauptbestandteilen direkt nacheinander servieren. So sollte es beispielsweise nach einer Fischsuppe keine Lachshäppchen oder nach einem Geflügelcocktail eine Hühnerbouillon geben.

Getränke nicht vergessen

Die Getränke an der festlichen Tafel spielen eine mindestens genau so wichtige Rolle wie ein gutes Essen. Neben den üblichen alkoholischen und alkoholfreien Tafelgetränken sollte auf eine gute Weinauswahl geachtet werden. Grundsätzlich gilt: Helle Fleischsorten und Fisch vertragen sich besonders gut mit Weisswein, zu dunklem Fleisch wie Rind oder Wild reicht man Rotwein. Als Alternative zum Weisswein kann zusätzlich ein milder Rosé angeboten werden.

An Sonderwünsche denken

Bei der Menüplanung neigt man gern dazu, die Speisen nach seinem eigenen Geschmack auszuwählen. Man sollte aber auch berücksichtigen, dass es durchaus Sonderwünsche gibt. Kinder beispielsweise schätzen oftmals weniger den Salat oder die Gemüsebeilage und sind für ein Schnitzel mit Pommes Frites deutlich empfänglicher.

Zur oft vergessenen Personengruppe gehören Vegetarier. Für sie bleibt dann nur eine Speisenauswahl an verschiedenen fleischlosen Beilagen. Auch hier sollte man im Vorfeld eine Alternative einplanen.

Erwartet man Gäste, die bestimmte Lebensmittel oder Inhaltstoffe nur schwer vertragen, sollte auch hier für Ausweichmöglichkeiten gesorgt werden. Das kann beispielsweise ein zuckerreduzierter Nachtisch für Diabetiker sein.

Fazit

Ist das Hochzeitsmenü mit Liebe und Wohlverstand zusammengestellt, sollte es den Hochzeitsgästen und dem Brautpaar gleichermassen lange in Erinnerung bleiben. Eine gute Zusammenstellung und die Berücksichtigung eventueller Sonderwünsche sollten selbstverständlich sein, denn schliesslich soll sich an so einem Tag jeder wohl fühlen.

Text: Daniel D. Eppe