Hochzeit – Was tun bei Regen?

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Hochzeit – Was tun bei Regen?

Den schönsten Tag des Lebens malt man sich natürlich auch im Vorfeld schon in den schönsten Farben aus. An die Möglichkeit, dass das Wetter an diesem Tag nicht mitspielt, denkt man lieber nicht und verdrängt jeden Gedanken an Regen und Nässe. Was aber, wenn einen der Regen doch überrascht?

Der Schirm schützt vor Regen

Nun ist er da, der schönste Tag im Leben, der Hochzeitstag. Alles wurde von langer Hand bis ins kleinste Detail geplant. Nur an die Gefahr, dass an diesem Tag die Sonne nicht scheint, hat keiner gedacht oder denken wollen.

Einige Teile der Hochzeit spielen sich unweigerlich im Freien ab, so dass man bei der Planung auf keinen Fall das Wetter ausklammern darf. Schon der Einzug in die Kirche oder in das Standesamt ist durch Regen gefährdet. Um hier möglichst trocken durch den Regen kommen zu können, lohnt es sich, für den Fall der Fälle geeignete Schirme zu besorgen. Idealerweise wählt man ein Modell, das farblich zur Garderobe der Brautleute passt. Vor allem sollten die entsprechenden Modelle nicht zu klein ausfallen, da sonst ein kleiner Windstoss schnell jeden Schutz vor Regen zunichte macht.

Eine besonders schöne Idee ist das Tragen einer Plane oder eines Sonnensegels zum Schutz der Brautleute. Zu diesem Zweck finden sich immer hilfsbereite Gäste.

Hochzeitskleidung bei Regenwetter

Wirklich wetterfeste Kleidung wird das Brautpaar nicht tragen können, wohl aber passendes Schuhwerk. Vor allem Schuhe mit Ledersohle sind bei Regen unangebracht - die nassen Füsse sind damit schon vorprogrammiert. Zumindest für die Momente im Freien sollten daher Schuhe mit einer wasserabweisenden Gummisohle getragen werden.

Ein schmuckes Brautkleid mit einer Schleppe gehört für viele Brautpaare zur Hochzeit ganz einfach dazu. Bei Regen sollte man allerdings immer die Möglichkeit haben, die Schleppe hoch tragen zu können. Sei es durch eine kurzfristige Modifikation des Kleides oder durch hilfsbereite Hochzeitsgäste, die die Schleppe vom Boden fern halten.

Was wird nun aus den Hochzeitsfotos?

Natürlich möchte man den grossen Tag der Hochzeit und auch das Brautpaar möglichst gut im Bilde festhalten. Zu diesem Zweck wählt man gern eine Kulisse unter freiem Himmel, oftmals direkt an der Kirche oder am Standesamt.
Regnet es nun in Strömen, fällt diese Option regelrecht «ins Wasser». Die Kirche selbst oder die Räumlichkeiten des Standesamts lassen nur wenig Spielraum für die Gestaltung guter Fotografien.

Bei der Buchung des Hochzeitsfotografen sollte man daher darauf achten, dass dieser für den Notfall ein kleines Studio zur Verfügung hat, in dem die Aufnahmen unter guten Bedingungen durchgeführt werden können.

Hochzeit im Freien

Besonders in den Sommermonaten werden zahlreiche Hochzeitsfeiern gern unter freiem Himmel ausgerichtet. Grundsätzlich eine herrliche Sache, zumindest solang es der Wettergott gut mit der Hochzeitgesellschaft meint.

Bei der Planung der Feierlichkeiten sollte man in jedem Fall die Möglichkeit haben, bei aufkommendem Regen kurzfristig in geschlossene Räume umziehen zu können. Alternativ können Partyzelte hervorragende Dienste leisten. Entscheidet man sich für ein hochwertiges Modell, ist die gesamte Hochzeitsgesellschaft vor Wind und Wetter bestens geschützt. Mitunter kann eine Hochzeitsfeier in einem Partyzelt bei Regen sehr viel amüsanter verlaufen, als in geschlossenen Räumen.

Symbolischer Charakter des Regens

Regen kann die Hochzeitsfeier durchaus stören, allerdings gibt es auch zahlreiche Meinungen über die Bedeutung am Hochzeitstag. Nach altem Glauben soll Regen zur Hochzeit ein gutes Omen für eine lange und glückliche Ehe sein. Andere Behauptungen gehen dahin, dass der Regen Garant für einen grossen Kindersegen sein soll.

Fazit

Wirklich freuen wird man sich über den Regen am Hochzeitstag natürlich nicht. Hat man für diesen Fall allerdings einige Vorkehrungen getroffen, so kann der Regen die Feierlichkeiten nicht ernsthaft stören oder die Stimmung ruinieren.
Im Vordergrund steht schliesslich das Brautpaar und die Hochzeit, nicht das Wetter!

Text: Daniel D. Eppe