Die rote Rose

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Die rote Rose

Die rote Rose gilt nicht umsonst als die Königin der Blumen, ist sie doch enger mit Liebe und Wahrheit verbunden, als jede andere Blüte. Wann immer es um die Liebe geht, sei es im Märchen oder in neuzeitlichen Begebenheiten, spielt die rote Rose eine tragende Rolle.

Was Blumen zu sagen haben

Aus der Romantik stammt ein gut bekannter Begriff: Lasst Blumen sprechen! In dieser Zeit hat sich eine Art «Blumencode» entwickelt, mit dessen Hilfe sich die Herzenswünsche ganz konkret und auf eine wunderschöne Art und Weise übermitteln lassen. Zwar wurden auch vorher schon Blumen als Zeichen von Liebe und Anerkennung verschenkt, die wirkliche Blumensprache aber machte jede Blüte oder jeden Straus erst zur unmissverständlichen Nachricht an den Herzenspartner.
 

Wer seine Liebe per Blumensprache ausdrücken möchte, der greift in aller Regel zur Rose. Die Königin der Blumen ist Sinnbild für die Liebe, wie kaum eine andere Pflanze.

Warum «rote» Rosen?

Natürlich spielt auch die Farbe eine entscheidende Rolle. Wer aus Liebe schenkt, wählt rote Rosen. Denn rot als Farbe der Liebe, zeigt dem Partner unmissverständlich, dass hier echte Gefühle im Spiel sind. Wer allerdings nicht gleich voller Hingabe seinen Herzenspartner erobern möchte, sondern eher zaghaft erste Versuche unternehmen möchte, kann durchaus eine «abgeschwächte» Variante verwenden: Rosen mit rosa Blüten. Diese drücken aus, dass der Liebende durchaus schüchtern ist und den oder die Angebetete mit seinen Gefühlen nicht überrumpeln möchte. Rosa Blüten sind daher auch eine gute Wahl, wenn man sich erst kürzlich kennen gelernt hat und Gefühle für den anderen gerade erst entstehen. Erst wenn die Zuneigung und die Leidenschaft weiter gediehen sind, sollte die Farbe zu Rot oder sogar Dunkelrot wechseln.

Wie viele Rosen sollten es sein?

Möchte man seine Gefühle unmissverständlich übermitteln, dann ist auch entscheidend, wie viele rote Rosen dem oder der Angebeteten überreicht werden.

  • 1 Rose: Die einzelne Rose spricht klar aus, was oft nur schwer über die Lippen geht: Ich liebe Dich.
  • 3 Rosen: Wer hingegen drei Rosen überreicht, sollte ausgeprägtere Gefühle in sich tragen, denn hier darf der oder die Angebetete bereits tiefe Sehnsucht und Leidenschaft beim Gegenüber vermuten.
  • 10 Rosen: Zehn rote Rosen werden überreicht, wenn die Liebe bereits bei beiden entflammt ist. Sie werden als eine Art Dank für schöne Stunden und die entgegen gebrachte Liebe verstanden.
  • 25 Rosen: Möchte man einem geliebten Menschen Glückwünsche aussprechen, wählt man einen Strauss mit 25 roten Rosen.
  • 50 Rosen: Eine solche Anzahl darf als echter Liebesbeweis verstanden werden, der für die absolute Hingabe und tiefste Gefühle steht.

Fazit

Eigentlich gibt es in Liebesdingen kaum eine schönere Sprache, als die der roten Rosen. Wenn auch über einen langen Zeitraum die «geheimen» Botschaften der Königin aller Blumen in Vergessenheit geraten sind, so wird sie heute von immer mehr Menschen wieder entdeckt. Umso wichtiger ist es natürlich, dass man die Symbole, die sich hinter der roten Rose, ihrer Farbgebung und der Anzahl der überreichten Blüten kennt.
 
Text: Daniel D. Eppe