Braungebrannt oder in nobler Blässe vor den Traualtar?

Bewerte diesen Artikel

6 Bewertungen

 

Braungebrannt oder in nobler Blässe vor den Traualtar?

Vor dem Traualter möchte man als Braut – aber auch als Bräutigam – natürlich wunderschön und adrett aussehen. Dazu gehört bei vielen die gesunde Bräune. Vor allem Bräute möchten in ihrem weissen Brautkleid nicht ungesund blass erscheinen. Doch wie kommt man zu einer gesunden Bräune – und ist noble Blässe nicht vielleicht doch manchmal auch schön?

Solariumbräune: Schnell und effektiv

Am schnellsten und effektivsten erlangt man die ersehnte Bräune im Solarium. Die UV-Bestrahlung kann sich sogar gut auf Akne auswirken. Damit schlägt man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Jedoch sollte man bei der Bräunung im Solarium Vorsicht walten lassen. Die Stärke der Strahlen entspricht bis etwa dem 10-fachen der normalen Sonnenbestrahlung. Wichtig ist daher, es mit der Dauer der einzelnen Sonnenbestrahlungsbesuche – auch im Hinblick auf das Hautkrebsrisiko - nicht zu übertreiben. Personen mit Hautkrankheiten und empfindliche Hauttypen z.B. mit sehr heller Haut, vielen Sommersprossen und Leberflecken (Muttermalen) sollten das Solarium überhaupt meiden. Während der Bräunung in der Sonnenbank müssen auch die Anleitungen streng befolgt werden. So ist u.a. auch für den Schutz der Augen eine Schutzbrille auf die Nase zu setzen.

Wie lange vorher ins Solarium?

Um einen schönen Teint zu erhalten, reichen oft schon 4 bis 5 Solariumbesuche, je nachdem, welcher Hauttyp man ist und wie lange man sich jeweils auf die Sonnenbank legt. Doch Vorsicht: Mit dem braunen Teint kann man es auch leicht übertreiben! Man findet sich nach 9 Solariumbesuchen vielleicht immer noch nicht braun genug, sieht dann aber im stechend weissen Brautkleid aus wie eine verbrannte Kartoffel im Schnee. Vor allem beim skandinavischen, also blonden Typ kann zu viel Bräune ein wenig eigenartig wirken.

Alternative: Bräunungscreme

Muss man aufgrund seines Hauttyps das Solarium meiden und möchte dennoch mit gesunder Hautfarbe vor dem Traualtar stehen, gelingt dies mit einem Selbstbräuner recht gut. Allerdings sollte man nur ein wirklich gutes, von Qualitätsinstituten auf «gut» oder «sehr gut» getestetes Produkt wählen, um schlechte Ergebnisse wie Flecken und unregelmässige Verteilung der Bräune zu vermeiden. Schlechte Bräunungscremes können auch einen gelblichen Teint verursachen und sich auf die Kleidung übertragen, sobald man ein wenig transpiriert. Das ist vor allem bei einem Brautkleid doppelt unangenehm!

Wichtig ist aber nicht nur die Qualität der Bräunungscreme, sondern auch die richtige Handhabung. Möchte man sich für die Trauung einen schönen Teint mit einem Selbstbräuner verschaffen, so ist unbedingt vorherige Übung (3-4 Wochen vor der Trauung) notwendig, um 2 Tage vor der Trauung keine böse Überraschung zu erleben und womöglich mit gefleckten Händen, gestreiftem Dekolleté und gepunktetem Gesicht vor den Pfarrer zu treten...

Fazit

Mit ein paar vernünftig eingeteilten Besuchen im Solarium kann man durchaus eine schöne Bräune erzielen, um mit perfektem Teint seine Hochzeit zu feiern. Als Alternative kann man mit der Bräunungscreme denselben Effekt erzielen. Das erfordert allerdings etwas Geschick. Bräute und Bräutigame, für die weder das eine noch das andere in Frage kommt, sollten sich vor Augen führen, dass auch noble Blässe unheimlich anziehend wirken kann! Oder können Sie sich die schöne Dita von Teese mit braunem Teint vorstellen?

Text: Manou Rade