Hochzeitsgeschenke – Was wollen wir?

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Hochzeitsgeschenke – Was wollen wir?

Als Brautpaar muss man sich irgendwann einmal fragen, was man geschenkt bekommen möchte. Obwohl die Gefahr besteht, drei Bügeleisen und vier Mixer überreicht zu bekommen, widerstrebt es vielen, ihren Gästen vorzuschreiben, was sie zu schenken haben. Um aber nicht tatsächlich letztendlich mit unnötigem Kleinzeug da zu stehen, wird eine gewisse Information an die Gäste nicht zu umgehen sein. Doch was will man eigentlich?

Frühzeitige Überlegungen wichtig

Lange bevor man die Einladungen an die Hochzeitsgäste aussendet, sollte man sich überlegen, was man denn eigentlich noch benötigt. Hat man bereits seit Jahren einen gemeinsamen Haushalt, dann sind einfache Haushaltsgeräte höchstwahrscheinlich nicht mehr nötig. Es könnte aber dennoch sein, dass einen schon seit Monaten eine tolle Espressomaschine aus den Prospekten anlacht oder die Dampfbügelmaschine bald den Geist aufgeben wird. Solcherlei Gerätschaften könnten schon mal auf die Wunschliste kommen. Ist man haushaltsmässig absolut versorgt, hat man vielleicht aber den einen oder anderen Möbelwunsch. Hat man sich nicht ein kleines Rattansofa für das geräumige Vorzimmer gewünscht? Oder ein kleines, schmiedeeisernes Tischchen für das leere Eck im Wohnbereich? Und schon hat man weitere zwei Ideen für die Liste.

Will und muss man sich nicht mehr an Praktischem bereichern, so sollte man sich überlegen, ob man sich nicht eine relaxte Städtereise, einen gemütlichen Thermenaufenthalt oder eine schöne Mittelmeer-Kreuzfahrt wünscht.

Wie löst man das Wunschlisten-Problem?

Nun hat man sich eine tolle Wunschliste mit Espressomaschine, Dampfbügelmaschine, Rattansofa, Tischchen, einer Reise nach London, etc. zusammengestellt, doch wie bringt man die Wünsche an den Mann bzw. an die Frau? Für Brautleute, denen das Mitschicken einer Wunschliste mit der Einladung unangenehm ist, empfiehlt es sich, auf die Existenz dieser Wunschliste in der Einladung hinzuweisen, mit dem freundlichen und unverbindlichen Vermerk, das man dies tut, falls die Gäste völlig ideenlos seien. Man kann darauf hinweisen, dass man eigentlich schon alles hat und eigentlich nichts mehr braucht, aber für unverbesserliche Gäste eben eine Liste mit Ideen aufliegt, wie man dem jungen Brautpaar eine Freude machen kann. Diese Liste sollte am besten bei einem Elternteil des Bräutigams oder der Braut aufliegen und von diesem verwaltet werden.

Hochzeitshomepage & Hochzeitstische

Wunschlisten kann man natürlich auch auf seine eigene Hochzeitshomepage – so vorhanden -  stellen. Auch gibt es bereits virtuelle Online-Hochzeitstische im Internet, bei denen die Gäste sich die Geschenke für das Brautpaar aussuchen können. Auch ein herkömmlicher, realer Hochzeitstisch in einem Kaufhaus oder einem Möbelhaus ist möglich. Wer sich eine Reise wünscht, kann zudem ein Reisebüro seiner Wahl bitten, Hochzeitsgutscheine für seine anfragenden Gäste auszustellen.

Für jedes Budget...

Wichtig ist natürlich, dass für jedes Budget ein Geschenk vorgesehen ist. Ob nun Grossindustrieller oder Grosseltern mit Mindestpension, es sollte jeder das richtige Geschenk für seine Geldtasche auf der Wunschliste finden. Wem es übrigens absolut zuwider ist, den Gästen eine Wunschliste aufs gerührte Auge zu drücken, der kann die doppelt und dreifach erhaltenen Geschenke im Notfall ja auch wieder zu Geld machen. Online-Auktionshäuser sei Dank!

Text: Manou Rade