Wie schützt man sich vor unangemeldetem Besuch!?

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Wie schützt man sich vor unangemeldetem Besuch!?

«Gewähret, dass ich ersuche, keine unangemeldeten Besuche!» hatte schon der berühmte Schauspieler Oskar Werner auf einem Schild vor der Einfahrt seines Hauses gebeten. Macht es den einen überhaupt nichts aus, zu jeder Tages- und Nachtzeit durch die Türklingel aus dem täglichen Lebensrhythmus gerissen zu werden, reagieren andere wieder überaus allergisch auf derlei überraschende Unterbrechungen. Doch wie kann man sich dagegen schützen?

Warum es eine Unart ist, unangemeldet zu erscheinen

Man lässt sich gerade ein heisses Bad ein, stellt berieselnde Musik an und möchte gerade mit einem spannenden Buch in der Hand in die wohlig dampfende Badewanne steigen – als es an der Türe läutet. Eine Freundin steht mit ihren Kindern vor der Tür – wie so oft unangemeldet… Wohliger Samstagnachmittag ade! Das Badewasser kann jetzt warten, die Gäste wollen bedient und unterhalten werden.
Unangemeldete Besuche sind vor allem in der beschriebenen Situation überaus unangenehm. Aber auch, wenn man sich den Samstag für den Haushaltsputz freigehalten hat oder den Feierabend für die Gartenarbeit reserviert hatte, sind überraschende Besuche doch recht unpassend.

Was man gegen unerwartete Besuche tun kann

Wie schützt man sich vor Leuten, die regelmässig unangemeldet hereinschneien und automatisch umfangreiche Bewirtung erwarten? Gute Freunde wissen eigentlich, wie sehr beschäftigt man generell in seiner Freizeit ist – oder ob man eigentlich über sehr viel ungenützte Freizeit verfügt. Für diejenigen, die es nicht zu verstehen scheinen, kann man bei einigen passenden Gelegenheiten seine vielen Pläne erwähnen. Auch selbst sollte man dann nicht ohne vorherigen Anruf bei seinen Freunden und Bekannten läuten und zuvorkommende Gastfreundschaft erwarten. Macht man es selbst so und möchte es von den anderen nicht, so mutet das ein wenig eigenartig an.

Weitere Massnahmen zur Verhinderung von Blitzbesuchen

Stehen Personen an der Haustür, die man so überhaupt gar nicht ins Haus lassen möchte (auch das gibt es!), so helfen kleine Tricks, um diese unangenehme Situation zu umgehen.
Trick 1: Sie ziehen sich ihre Jacke und Schuhe an, nehmen Ihre Handtasche und Autoschlüssel und öffnen damit bewaffnet die Haustüre. Mit überaus grosser Freude begrüssen Sie Ihre Gäste und mit dem gleichzeitigen Bedauern, leider gerade auf dem Sprung zum Masseur-Termin (oder wohin auch immer – nur plausibel muss es klingen) zu sein.
Trick 2: Sie melden sich einfach nicht. Es kann ja sein, dass Sie gerade nicht zuhause sind… Sie müssen nur darauf achten, dass nicht zufällig Ihr Wagen in der Einfahrt steht oder die im Erdgeschoss wohnende Nachbarin nicht bereits Ihre Anwesenheit bestätigt hat…

Fazit

So sehr man sich über so manchen Besuch freut und so oft er einem auch in den Kram passen kann, so oft kann unangemeldeter Besuch aber auch ungünstig kommen. Unangemeldete Besuche können für Menschen, die vor allem durch Berufstätigkeit ihre Freizeit durchplanen müssen, recht oft unangenehm sein. Ruft der andere aber vorher an, kann er sich wenigstens auch sicher sein, freudig empfangen zu werden.
Text: Manou Rade