Kindergeburtstag: Das richtige Essen

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Kindergeburtstag: Das richtige Essen

Wie jeder Gastgeber weiss, nimmt die Frage der Bewirtung einen zentralen Raum bei jeder Partyplanung ein. Kindergeburtstage stellen eine noch grössere Herausforderung dar. Denn die Kleinen sind gesellschaftlich noch nicht so geschliffen und geformt wie die Erwachsenen und machen ihrem Unmut schnell und lautstark Luft. Und das kann dann die gesamte Atmosphäre vergiften.

Eine Frage der Gewohnheit

Viele Eltern legen besonders grossen Wert auf die gesunde Ernährung ihrer Kinder und möchten bei deren Feiern keine Ausnahme machen. Was aber, wenn die kleinen Gäste lieber Fettes und Süsses mögen und von Haus aus auch essen dürfen? Auch der umgekehrte Fall kommt vor: Man selbst gestattet seinem Nachwuchs Cola & Co., die jungen Gäste jedoch sind an frische Säfte oder Tee gewöhnt. Dann wird es nach dem Fest zu Magenbeschwerden bei den Kids und überdies zu Ärger mit den jeweiligen Eltern kommen.

Das Umfeld genau berücksichtigen

Was nun ist richtig, was ist falsch, wenn es um die Bewirtung beim Kindergeburtstag geht? Wahrscheinlich gibt es hier keine allgemeingültige Antwort; vielmehr sollte man die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten berücksichtigen. Ganz clevere Eltern gehen dem Trubel im eigenen Haus dadurch aus dem Weg, dass sie die Kinderschar auswärts von einer Imbisskette betreuen lassen. Das hat den Vorteil, dass man am Ende des Tages kein Schlachtfeld vorfindet, und die Kinder ausserdem fachkundig betreut werden. Der Nachteil: Diese Idee ist nicht (mehr) sehr originell.

Geburtstagsidee: Der Ausflug

Besser, wenn auch aufwändiger, ist es, mit den Kindern einen Ausflug zu machen. Vielleicht  in einen Freizeitpark. Dort gibt es auch die Möglichkeit, bei einem Picknick mitgebrachte Leckereien zu verzehren. Hierzu empfehlen sich Hähnchenkeulen oder Frikadellen. Sehr beliebt bei den Kleinen ist es auch, am Strand, an einem Seeufer oder im Wald zu grillen und dabei die vorbereiteten Salate zu essen. Als Grillgut eignen sich Geflügelwürstchen oder auch Spiesse mit magerem Fleisch und Gemüse. Bitte unbedingt die Gemeinde bzw. das Forstamt um Genehmigung fragen und für ausreichende Aufsicht sorgen!

«Schlecht Wetter» muss keine Langeweile bedeuten

Überhaupt mögen Kinder gerne selbst ihr Essen zubereiten. Wenn das Wetter schlechter ist, kann man die eigene Küche so gestalten, dass die Kleinen einen vorbereiteten Pizzateig selbst belegen. Dabei sollte man die geschmacklichen Vorlieben der Kids berücksichtigen – Oliven und Sardellen werden meist abgelehnt. Denkbar ist auch – je nach Jahreszeit und Witterung – zu backen; vielleicht Plätzchen zu Weihnachten oder Muffins.

Fazit

Die ältere Generation erinnert sich noch an die Kindergeburtstage, bei denen der Nachmittag mit Kakao und Buttercremetorte begann. Für viele war es fast ein Zwang, auch nur ein einziges Stück zu nehmen, da sie vom Mittagessen noch satt waren. Inzwischen kann man dazu übergehen, für den Nachmittag oder nur so zwischendurch vielleicht eine grosse Schüssel mit Obstsalat vorzubereiten – möglichst ohne herbe Früchte und vielleicht noch mit Honig gesüsst. Wenn man dann noch fantasievoll auf die kleinen Gäste achtet, werden sie es einem mit Begeisterung danken.

Text: Daniel D. Eppe