Neu im Kommen: Die Babyparty

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Neu im Kommen: Die Babyparty

Es gibt viele Gründe, um gute Partys zu feiern. Eine der schönsten ist sicherlich die bevorstehende Geburt eines Kindes. Grund genug also, die junge Mutter in spe bereits jetzt hochleben zu lassen. Nicht nur in Amerika, wo die «Babyparty» erfunden wurde, erfreut sich dieses Fest grosser Beliebtheit, sondern mittlerweile auch diesseits des Atlantik. Doch was versteht man unter einer Babyparty und welche Unterstützung kann man der werdenden Mutter hierbei zuteil werden lassen? Und ist diese Party wirklich «for women only»?

Babyparty – was passiert hier?

Eine Babyparty ist eine sogenannte Themenparty, d.h. wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich bei diesem Fest alles um die werdende Mutter und das zu erwartende kleine Wunder. Im Normalfall wird dieses Fest ca. zwei Monate vor dem Geburtstermin gefeiert, wobei die besten Freundinnen und weiblichen Verwandten der werdenden Eltern geladen sind. Um den hochschwangeren Ehrengast zu entlasten und die Arbeit zu ersparen wird die Einladung zur Babyparty meist von einer Freundin oder Verwandten ausgesprochen. In der «amerikanischen Originalversion» werden die Räumlichkeiten, in denen die Feier stattfindet, meist sehr kitschig und mit möglichst vielen Hinweisen auf das zu erwartende Baby dekoriert. Doch wie so oft lässt sich natürlich auch hier über Geschmack streiten – schliesslich spricht auch nichts gegen eine dezente Dekoration. Erlaubt ist schliesslich, was gefällt!

Die Idee hinter der Babyparty ist, der werdenden Mutter einen schönen, entspannten Nachmittag zu schenken, die Zusammenkunft mit lustigen Spielen zu krönen und den Erfahrungsaustausch mit guten Freundinnen und Verwandten zu fördern. Da das zu erwartende Baby ja ohnehin bereits jetzt im Mittelpunkt steht, freut sich natürlich jede junge Mutter in spe über mehr oder weniger kleine Geschenke für den Nachwuchs.

For women only?

Wenn Sie für sich oder eine gute Freundin eine Babyparty planen, sollten Sie bedenken, dass solche Partys hierzulande noch eher unbekannt sind. Daher empfiehlt es sich, den geladenen Gästen neben den üblichen Formalitäten auch kleine Tipps auf die Einladungskarte zu schreiben. Ein wertvoller Zusatz könnte lauten: «Mit dieser kleinen Babyparty möchten wir der werdenden Mutter einen schönen Nachmittag bereiten und ihr nützliche Präsente für das Baby mitbringen».

Die Partypläne sollten allerdings immer mit der «Mom-to-be» abgesprochen werden, da sie schliesslich die Hauptperson ist. Eine komplette Überraschungsparty könnte der Mutter die Vorfreude nehmen und Stress verursachen. Gefällt dem Ehrengast der Gedanke an eine solche Babyparty, kann man sich mit Volldampf in die Planung stürzen, wenn nicht, sollte die Entscheidung aber akzeptiert werden.
 
Vor allem in Amerika wurden Babypartys lange Zeit wirklich nur unter Frauen veranstaltet. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Sind Frauen unter sich, reden sie anders miteinander und vor allem bei bestimmten Themen wie z.B. rund um den Körper, wollen Männer meist gar nicht zuhören. Natürlich wird das heutzutage nicht mehr so streng gesehen, die Entscheidung hierüber liegt bei der Veranstalterin (bzw. dem Veranstalter) und sollte auch von der zukünftigen Mutter abhängig sein. Gemischte Partys sind aber sicher eine ganz spezielle Herausforderung. Also: Nur Mut!
 
Text: Sabine Trach



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